SKF auf der maintenance Dortmund: Zustandsüberwachung von Hand oder hoch automatisiert

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Auf der maintenance Dortmund (29. und 30. März) präsentiert SKF in der Westfalenhalle 4, Stand B01-4, ihr umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio für Instandhaltungszwecke. Darunter befinden sich auch verschiedenste Lösungen zur Zustandsübe

Schweinfurt, den 16. März 2017

„Wenn man stillsteht, wird man schnell überrollt“, hat der langjährige Ford-Topmanager Lee Iacocca einmal gesagt. Dieser Spruch kann für Industriebetriebe zur schmerzlichen

Wahrheit werden, wenn sich aus einem ungeplanten Stillstand plötzlich eine regelrechte Kostenlawine entwickelt. Vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben fällt es oft schwer, solche Verluste schnell wieder auszugleichen. Umso mehr kommt es darauf an, das Risiko von Maschinen- und Anlagenausfällen zu minimieren. Zu diesem Zweck zeigt SKF auf der maintenance Dortmund ein breites Spektrum wirksamer „Gegenmittel“.

Microlog Datensammler und -Analysatoren

Die tragbaren Microlog-Analysatoren von SKF erfassen sowohl dynamische als auch statische Messwerte aus nahezu jeder Quelle – von magnetisch befestigten bis hin zu dauerhaft montierten Schwingungssensoren. Auch Temperaturen können sie mit einem berührungslosen Infrarotsensor oder einem Temperatursensor messen.

Die Produktfamilie umfasst drei verschiedene Modelle: Der SKF Microlog Analysator AX ist ein voll ausgestatteter vierkanaliger Hochleistungs-Datensammler und FFT-Analysator. Er ermöglicht eine einfache, leistungsstarke Zustandsüberwachung durch die Auswertung von Schwingungssignalen und Prozessvariablen. Die Analysatoren der GX-Baureihe können bis zu vier Messkanäle gleichzeitig erfassen. Weiterhin überzeugen sie durch vielfältige Einsatzmöglichkeiten und ein robustes, staub- und spritzwassergeschütztes Design (IP 65). Der SKF Microlog Analysator CMXA 51-IS ist ein eigensicheres Instrument speziell für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen bis zu ATEX Zone 0 – zum Beispiel in der Petrochemie und der Pharmazie. Außerdem ist die GX- und AX-Baureihe mit ATEX Zone 2 erhältlich.

Das modulare Design der SKF Microlog Analysatoren ermöglicht es dem Benutzer, den Funktionsumfang der Geräte flexibel anzupassen und zu erweitern. Dafür stehen zahlreiche Analysemodule für bestimmte Messarten zur Verfügung, zum Beispiel ein Routen-, Analysator- und Auswuchtmodul sowie Hoch- und Auslauf-, Frequenzgang- oder Spindeltestmodule. Diese sind in vorkonfigurierten Sets für verschiedenste Anforderungen in der Industrie zusammengefasst, lassen sich jedoch auch einzeln installieren.

Über die Software SKF @ptitude Analyst kann der Anwender umfangreiche Diagnose- und Analysefunktionen nutzen. Sie stellt außerdem die Schnittstelle zum Datensammler dar, mit der die erstellten Messrouten und -daten übertragen werden. In der neuesten Version wurde der Analyse- und Reportingmanager in @ptitude Analyst integriert. Somit sind weitere, tiefergehende Analysemöglichkeiten in nur einer Softwareumgebung anwendbar. Dank ihrer robusten Hochgeschwindigkeits-Prozessoren und großen Speicherkapazität lassen sich die Geräte auch in Verbindung mit modernen CMMS (Computerized Maintenance Management Systems) einsetzen.

Fernüberwachung und -Diagnose

Seit 2012 verfügt SKF über ein weltumspannendes Netzwerk von Remote Diagnostic Centres (RDCs). Die Zentren dienen der Fernüberwachung und -Diagnose von inzwischen weit mehr als 700.000 Maschinenkomponenten – 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Zu diesem Zweck greifen die Experten in den RDCs auf die in der SKF Cloud gebündelten Daten zu. Die dort vorliegenden Daten stammen von Sensoren in den unterschiedlichsten Industriezweigen bzw. Maschinen. Darunter befinden sich beispielsweise Papierfabriken, Stahlwerke, Windenergieanlagen oder auch Schiffe.

Das gesamte Netzwerk ermöglicht eine hoch effiziente, vorausschauende Instandhaltung: Registriert das System Abweichungen von definierten Grenzwerten, werden Kunden und SKF Experten entsprechend alarmiert. Dank der frühzeitigen Warnung kann man den Ursachen für ein sich anbahnendes Problem durch eine genauere Analyse der alarmauslösenden Daten schnell auf den Grund gehen.

Sollte der Kunde das Problem dabei nicht selbst in den Griff bekommen, kann er sich von den SKF Spezialisten im RDC-Netzwerk Rat einholen: Die verfügen über Praxis-Know-how aus über 100 Jahren Wälzlager-Entwicklung für die verschiedensten Branchen. Dadurch profitiert der Anwender von äußerst kompetenten Handlungsempfehlungen bzw. wertvollen Optimierungstipps. Unter dem Strich können dadurch kostenintensive „Spontan-Ausfälle“ minimiert werden, sodass die Verfügbarkeit der Anlage steigt – und damit ihre Wirtschaftlichkeit.

Einen Überblick über maßgeschneiderte Zustandsüberwachungslösungen für jeden Bedarf vermittelt SKF am 29. und 30. März auf der maintenance Dortmund. Besucher der maintenance finden SKF in Westfalenhalle 4 am Stand B01-4.

SKF auf der maintenance Dortmund: Zustandsüberwachung von Hand oder hoch automatisiert

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