SKF auf der maintenance Dortmund: Professionelle Wellenausrichtsysteme für jedes Portemonnaie

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Auf der maintenance Dortmund (29. und 30. März) präsentiert SKF in der Westfalenhalle 4, Stand B01-4, ihr umfassendes Produkt- und Dienstleistungsportfolio für Instandhaltungszwecke. Darunter befinden sich maßgeschneiderte Wellenausrichtsysteme für j

Schweinfurt, den 10. März 2017

Schiefstehende Wellen sind für bis zu 50 Prozent aller Maschinenausfälle verantwortlich. Denn sie beeinträchtigen die Funktionstüchtigkeit von Lagern, Dichtungen, Kupplungen und Riemenantrieben. Außerdem verbrauchen sie durch ihren reduzierten Wirkungsgrad unnötig viel Energie. Deshalb empfiehlt sich die präzise Ausrichtung von Wellen im Grunde für jeden Industriezweig: Dadurch lässt sich die Laufzeit von Maschinen signifikant verlängern, während die Wartungskosten sinken. Zu diesem Zweck zeigt SKF auf der maintenance Dortmund maßgeschneiderte Wellenausrichtsysteme – beispielsweise das innovative TKSA 71.

SKF TKSA 71

Das jüngste Wellenausrichtsystem von SKF eignet sich für besonders anspruchsvolle Umgebungen. Beispielsweise verfügt es über extrem kompakte, in Schutzart IP67 ausgeführte Messeinheiten, die einen Einsatz selbst bei äußerst begrenzten Platzverhältnissen erlauben. Dabei ist das TKSA 71 überaus flexibel: Sechs intuitiv zu bedienende Apps versetzen den Anwender in die Lage, horizontale und vertikale Ausrichtungen vorzunehmen, Stränge mit bis zu drei Maschinen zu justieren und auch Verbindungswellen präzise zu fluchten. Hinzu kommen eine App zur Überprüfung der ebenerdigen und somit „wackelfreien“ Lagerung von Maschinen sowie eine Art „Messwert-Tool“ zur Unterstützung manueller Ausrichtungen. Die kostenlos verfügbaren Apps lassen sich auf handelsüblichen Endgeräten mit iOS bzw. Android installieren; woraufhin die Datenübertragung zwischen den Messeinheiten und dem genutzten Endgerät drahtlos stattfindet.

Die ebenso vielseitige wie robuste High-End-Lösung von SKF ermöglicht Messungen mit einem Abstand von bis zu 10 Metern zwischen den beiden Hochleistungslaser-Einheiten. Um selbst bei dieser Distanz die größtmögliche Genauigkeit zu erzielen, hat SKF eine wirksame Kompensation von Stör-Einflüssen in das TKSA 71 integriert. Außerdem ist für eine vollständige Messung eine Winkelbewegung von lediglich 40° erforderlich, was in beengten Räumen einen zusätzlichen Vorteil für den Anwender darstellt.

Neben individuellen Ausrichtungen auf Basis vordefinierter Zielwerte lassen sich mit dem TKSA 71 natürlich auch vollautomatische Messungen durchführen: Dabei erkennt die neue SKF Lösung die Position der Messeinheiten und startet die Messung selbsttätig, sobald sich die Einheiten in die richtige Position gedreht haben.

Automatisch übernimmt das System in diesem Zuge auch die Erstellung von Berichten. So entsteht quasi „nebenbei“ eine sehr hilfreiche Dokumentation bzw. „Maschinenbibliothek“ samt Ausrichtdaten, die sich leicht exportieren bzw. mit Kollegen teilen lässt.

SKF bietet das neue TKSA 71 in verschiedenen Ausstattungsvarianten an – je nach spezifischem Bedarf des Anwenders. Das TKSA 71D beispielsweise kommt gleich mit einem „industrietauglichen“ 7-Zoll-Tablet samt vorinstallierten Apps daher; während in „PRO“-Sets mechanisches Zubehör enthalten ist (wie beispielsweise Befestigungsklammern oder auch Magnethalterungen).

SKF TKSA 51

Das TKSA 51 war das erste Wellenausrichtsystem, das SKF unter besonderer Berücksichtigung der Bedienvorteile von Tablets und Smartphones entwickelt hat: Die zugehörige App erlaubt eine schnelle und einfache Einrichtung von Motoren, Antrieben, Gebläsen, Getrieben, Riemenscheiben und Kupplungen. Dank der besonders einfachen Benutzerführung lässt sich das System auch ohne spezielle Schulung bedienen.

Das TKSA 51 besteht aus zwei kompakten, leichten Lasermessvorrichtungen, durch die sich das Gerät für praktisch alle Anwendungen eignet. Die vielseitige Ketten-Spannvorrichtung ermöglicht die Montage der Messeinheiten auf kleinen Maschinen mit begrenztem Platzangebot ebenso wie die Montage auf großen Maschinen (unter Verwendung der beiliegenden Verlängerungsketten, -stangen und Magnethalter).

Die Messdaten werden per Bluetooth kabellos an die App übertragen und dort in einem dreidimensionalen Modell in Echtzeit dargestellt. Mit der Möglichkeit, diese „virtuelle Maschine“ in alle Richtungen zu drehen, kann der Bediener die Ausrichtung noch intuitiver gestalten. Die Messungen der Maschinenausrichtung werden durch einfaches Tippen auf den Touchscreen durchgeführt. Im Automatikmodus muss der Bediener die Welle lediglich bis zur nächsten Messposition drehen; das System führt die Messung dann eigenständig durch.

Ein weiterer Vorteil des TKSA 51 besteht in der „freien Messung“: Sie ermöglicht Ausrichtungen auch bei begrenztem Platzangebot, da Messungen mit jedem beliebigen Winkel beginnen können und eine gesamte Rotation der Welle von lediglich 40° erfordern. Des Weiteren ist es möglich, die Zielwerte der Ausrichtung anzupassen, um z.B. die thermische Ausdehnung der Maschine oder andere Einflussfaktoren zu berücksichtigen.

Nach jeder Mittigkeitskontrolle oder Korrektur erstellt das System automatisch einen Bericht. Er kann von dem Bediener z.B. mit Kommentaren versehen, per E-Mail verschickt oder in die Cloud hochgeladen werden und dient als Referenz der Ausrichtung. Sollte bei der Einrichtung ein Problem auftreten (Detektor nicht korrekt ausgerichtet, Laserstrahl zu nahe am Detektor o.ä.), zeigt das System nützliche Tipps und Schritt-für-Schritt-Anleitungen an.

Das SKF TKSA 51 ist ein vielseitig einsetzbares System, das für alle gängigen Ausrichtungsaufgaben geeignet ist. Die zugehörige App enthält einen vollfunktionalen Demonstrationsmodus, so dass sich der Anwender vor dem Kauf des TKSA 51 mit der Arbeitsweise vertraut machen kann.

SKF TKSA 11

Das TKSA 11 von SKF lässt sich mittels App über ein Smartphone oder Tablet bedienen und ermöglicht auf diese Art und Weise eine schnelle, präzise und zuverlässige Wellenausrichtung. Das kompakte, kostengünstige Gerät ist ein ideales Werkzeug für kleine bis mittlere Wellen.

Anders als TKSA 71 und TKSA 41 arbeitet dieses Modell mit zwei induktiven Näherungssensoren. Da die Messung induktiv erfolgt, kann die Ausrichtung sogar bei starker Sonneneinstrahlung durchgeführt werden; die Messgenauigkeit bleibt hoch.

Zur Messung wird das robuste Messgerät an der beweglichen Maschinenseite an Wellen oder Kupplungshülsen angebracht. Eine Bezugsleiste wird mit der stationären Maschinenseite verbunden. Die intuitive Gratis-App „Shaft Alignment Tool TKSA 11“, die die SKF sowohl für iOS- als auch Android-Geräte zur Verfügung stellt, führt den Anwender nun Schritt für Schritt durch die Messung und die anschließende Fluchtungskorrektur. Dabei erleichtert eine Echtzeitdarstellung der waagerechten Maschinenstellung die präzise Ausrichtung. Bei Bedarf kann sogar ein Abschlussbericht mit Unterschrift und Fotodokumentation versehen und als PDF exportiert werden. So stellt das TKSA 11 für einen breiten Anwenderkreis einen erschwinglichen Einstieg in die Präzisions-Wellenausrichtung dar.

Diese und weitere Systeme zur Wellenausrichtung zeigt SKF am 29. und 30. März auf der maintenance in Dortmund. Besucher der maintenance finden SKF in Westfalenhalle 4 am Stand B01-4.

SKF auf der maintenance Dortmund: Professionelle Wellenausrichtsysteme für jedes Portemonnaie

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