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#Neues aus der Industrie
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SerDes-Kamerasysteme für Fahrzeuge: Technischer Leitfaden für Vision-Anwendungen
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Ermöglichung von Hochgeschwindigkeits-Videoübertragung über große Entfernungen für ADAS und autonomes Fahren
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Wenn autonome Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs sind, müssen Kamerasysteme hochauflösende Bilder innerhalb von Millisekunden übertragen, damit die KI Entscheidungen treffen kann. Um eine stabile Datenübertragung in Umgebungen mit elektromagnetischen Störungen, Vibrationen und extremen Temperaturen zu erreichen, ist eine spezielle Technologie erforderlich - hier zeichnen sich die SerDes-Kamerasysteme aus.
Die Herausforderung für Automotive Vision
Herkömmliche MIPI CSI-2-Schnittstellen, die für Verbindungen mit kurzer Reichweite in Verbrauchergeräten entwickelt wurden, stoßen in Fahrzeugen auf eine entscheidende Einschränkung: die Übertragungsdistanz. Während CSI-2 für kompakte Elektronik hervorragend geeignet ist, erfordern Automobilanwendungen lange Kabelstrecken - von an der Windschutzscheibe montierten Kameras bis hin zu Steuergeräten im Kofferraum, die sich oft über die gesamte Fahrzeuglänge erstrecken. Parallele Schnittstellen erfordern eine umfangreiche Verdrahtung und haben keine EMI-Abschirmung, was sie für elektrisch dichte Fahrzeugumgebungen ungeeignet macht. Hier werden Technologien mit großer Reichweite wie SerDes und MIPI A-PHY unverzichtbar.
Was ist SerDes?
SerDes (Serializer-Deserializer) ist eine Punkt-zu-Punkt-Kommunikationsarchitektur, die eine Videoübertragung über große Entfernungen in Fahrzeugumgebungen ermöglicht. Die Technologie arbeitet in drei Stufen:
Serialisierung: Ein Serializer-IC im Kameramodul wandelt parallele Daten vom Bildsensor (normalerweise 8-16 Spuren) in einen seriellen Hochgeschwindigkeits-Bitstrom um
Übertragung: Die seriellen Daten werden über ein einzelnes abgeschirmtes Kabel (Koaxial- oder Twisted-Pair-Kabel) mit einer typischen Reichweite von etwa 15 Metern übertragen - die tatsächliche Entfernung hängt von der Datenrate, der Kabelqualität, der Entzerrungsfähigkeit und dem Kanalbudget des Chipsatzes ab
Deserialisierung: Ein Deserialisierungs-IC im Steuergerät rekonstruiert das ursprüngliche parallele Datenformat für die Prozessoreingabe