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#Produkttrends
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Lösung zur Überwachung der Methanemissionen in der Viehhaltung
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Optimierung der Methanmessung bei Wiederkäuern mit den intelligenten Methanmesslösungen von Cubic
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Landwirtschaftliche Aktivitäten stellen eine der Hauptquellen für Methanemissionen dar, wobei die enterische Fermentation bei Wiederkäuern wie Rindern und Schafen einen erheblichen Anteil daran hat. Während der Verdauung zersetzen mikrobielle Gemeinschaften im Pansen organische Stoffe im Futter und produzieren dabei Wasserstoff und Kohlendioxid als Zwischenprodukte. Diese Verbindungen werden anschließend von methanogenen Archaea in Methan umgewandelt und vor allem durch Aufstoßen freigesetzt. Als natürlicher Bestandteil des Verdauungsprozesses kann eine einzelne Kuh täglich Hunderte Liter Methan ausstoßen. Auf die industrielle Tierhaltung hochgerechnet ergibt sich daraus ein erheblicher kumulativer Emissionsfußabdruck.
Warum ist die Überwachung von Methanemissionen in der Tierhaltung so wichtig?
In den letzten Jahren ist die Reduzierung von Methanemissionen zu einem immer wichtigeren Bestandteil globaler Klimastrategien geworden. Initiativen wie das „Global Methane Pledge“ haben klare Ziele festgelegt, um die weltweiten Methanemissionen bis 2030 um mehr als 30 % zu senken. Gleichzeitig beschleunigen regulatorische Rahmenbedingungen, darunter der EU-Mechanismus zur CO₂-Grenzausgleichsabgabe (CBAM) und die schrittweise Entwicklung von Systemen zur Erfassung von Treibhausgasemissionen weltweit, den Übergang von modellbasierten Emissionsschätzungen hin zu einer auf Messungen basierenden Berichterstattung. Vor diesem Hintergrund verlagert sich die Kohlenstoffbilanzierung in der Landwirtschaft, einschließlich der Tierhaltung, von traditionellen Emissionsfaktoransätzen hin zu robusten „Measurement, Reporting and Verification“-Systemen (MRV), die auf realen Daten basieren und zuverlässigere sowie genauere Methoden zur Methanüberwachung erfordern.
Über den regulatorischen Druck hinaus gibt es auch einen starken betrieblichen Anreiz, die Methanemissionen von Wiederkäuern zu überwachen. Die Methanproduktion stellt einen direkten Verlust an Futterenergie dar. Höhere Methanemissionen gehen oft mit einer geringeren Futterverwertungseffizienz einher. Daher liefert die Methanüberwachung wertvolle Erkenntnisse über die Verdauungseffizienz, die Wirksamkeit der Futterzusammensetzung und sogar den Gesundheitszustand der Tiere und ermöglicht so ein präziseres und datengestütztes Tiermanagement.
Einschränkungen herkömmlicher Messmethoden
Allerdings sind herkömmliche Methanmessmethoden in der praktischen Anwendung nach wie vor eingeschränkt. Viele aktuelle Ansätze stützen sich auf Laboranalysen oder intermittierende Probenahmetechniken. Diese Methoden erzielen zwar eine hohe Genauigkeit, ermöglichen jedoch keine kontinuierliche Überwachung und können zeitliche Schwankungen im Zusammenhang mit Fütterungszyklen und dem Verhalten der Tiere nicht erfassen. Einzelmessungen sind zudem kaum in der Lage, die Variabilität auf Herdenebene abzubilden, was zu unvollständigen oder verzerrten Datensätzen führt. Zudem erschweren hohe Gerätekosten und komplexe Wartungsanforderungen den großflächigen Einsatz in kommerziellen Betrieben, was eine erhebliche Lücke bei skalierbaren Überwachungslösungen hinterlässt.
Herausforderungen bei der Methanmessung bei Wiederkäuern im Feld
Anwendungen im Feld verdeutlichen zudem mehrere technische Herausforderungen. Methanemissionen von Wiederkäuern sind von Natur aus intermittierend und stark variabel, sodass Einzelmessungen für eine genaue Darstellung nicht ausreichen. Zudem sind in Stallhaltungsumgebungen häufig störende Gase wie Wasserdampf, Kohlendioxid und Ammoniak vorhanden, was hohe Anforderungen an die Genauigkeit und Stabilität der Überwachung stellt. Langzeitüberwachungssysteme müssen zudem ein Gleichgewicht zwischen Genauigkeit, Langlebigkeit, geringem Wartungsaufwand und betrieblicher Kosteneffizienz herstellen.
Die Methanemissions-Überwachungslösung von Cubic für die Tierhaltung
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, spielen fortschrittliche Gassensor-Technologien eine immer wichtigere Rolle. Als führender Hersteller von Gassensoren und Gasanalysatoren entwickelt Cubic aktiv leistungsstarke Lösungen zur Methanmessung für verschiedene Anwendungsszenarien, darunter auch die Überwachung von Methanemissionen in der Tierhaltung. Auf der Grundlage seiner ausgereiften TDLAS-Technologie (Tunable Diode Laser Absorption Spectroscopy) hat das Unternehmen den fortschrittlichen Methansensor „Gasboard-2520“ entwickelt, der Schwankungen in niedrigen Methankonzentrationen unter komplexen Hintergrundbedingungen erfasst. Mit einem Hochleistungsdetektor und einer speziellen Gasaufbereitungskammer bietet der Gasboard-2520 eine hohe Genauigkeit von ± 1 ppm + 2 % des Messwerts bei einer unteren Nachweisgrenze von 1 ppm und einer Auflösung von 0,1 ppm.
Der Gasboard-2520 ist auf schnelle Ansprechzeiten und Betriebssicherheit ausgelegt und zeichnet sich durch eine Aufwärmzeit von weniger als 10 Sekunden aus. Seine Leistungsstabilität in rauen Umgebungen wird durch Temperaturkompensationsalgorithmen und integrierte Selbstdiagnosefunktionen gewährleistet. Darüber hinaus verfügt der Sensor über ein intelligentes Energiemanagement und ist auf eine lange Lebensdauer von mehr als 10 Jahren ausgelegt, wodurch er sich für den langfristigen Einsatz in anspruchsvollen Feldanwendungen eignet.
Aufbauend auf dieser Kerntechnologie hat Cubic zudem ein System zur kontinuierlichen Methanüberwachung entwickelt, das für die großflächige Emissionsüberwachung konzipiert ist. Das System integriert hochpräzise Methansensoren mit fortschrittlichen Funktionen zur Anpassung an die Umgebungsbedingungen und ermöglicht so einen stabilen Betrieb unter wechselnden Außenbedingungen wie Kondensation, Staub, Pollen und wechselnden Wetterverhältnissen. Durch intelligente Algorithmen zur Temperatur- und Feuchtigkeitskompensation gewährleistet es auch in dynamischen Umgebungen eine hohe Messgenauigkeit.
Zudem integriert das System meteorologische Messkomponenten wie die Überwachung von Windgeschwindigkeit und Windrichtung, was eine umfassendere Datenauswertung und Rückverfolgbarkeit der Emissionen ermöglicht. Dank Solarstromversorgung mit integriertem Energiespeicher und einem optimierten Design mit geringem Energieverbrauch unterstützt das System einen langfristigen autonomen Betrieb. In Kombination mit skalierbaren Modulen für die drahtlose Kommunikation bietet es eine praktische und skalierbare Lösung für die kontinuierliche Methanüberwachung in landwirtschaftlichen Feldumgebungen.
Mit überaus zuverlässigen und glaubwürdigen Lösungen zur Echtzeit-Überwachung von Methanemissionen könnte Cubic Betreibern im Viehhaltungssektor dabei helfen, Methanemissionen zu reduzieren und die Zuverlässigkeit sowie Glaubwürdigkeit des Methanemissionsmanagements zu verbessern.
Im Zuge des Übergangs des Agrarsektors zu einem datengestützten Kohlenstoffmanagement wird die kontinuierliche und genaue Methanüberwachung zu einem entscheidenden Faktor sowohl für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften als auch für die Optimierung der Produktivität. Fortschrittliche Sensortechnologien unterstützen daher nicht nur Klimaziele, sondern tragen auch zu effizienteren und nachhaltigeren Systemen der Tierhaltung bei.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.cubic-methane-detection.com/ oder kontaktieren Sie uns über [email protected]