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#Neues aus der Industrie
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Lösungen für die Trinkwasserproblematik in Küstengebieten
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mit CL2.2-Sensor für freies Chlor aus deutscher Produktion
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Die "besondere Herausforderung" des Küsten-Trinkwassers: Überwachung des Restchlorgehalts in Wasser mit hohem Salzgehalt
"Unser Rohwasser stammt aus flachem Grundwasser, aber aufgrund des Eindringens von Meerwasser liegt der Salzgehalt zwischen 3,6 % und 4,0 %, und die Leitfähigkeit erreicht 52-58 mS. Herkömmliche Chlorsensoren leiden unter solchen Bedingungen oft unter Membranverstopfung und Messwertdrift", erinnert sich der Betriebsleiter.
Gemäß den Trinkwasserhygienestandards muss der Restchlorgehalt im behandelten Wasser innerhalb von 0,3-0,8 ppm liegen. Wenn die Regelung versagt, kann es zu mikrobieller Verunreinigung oder übermäßigem Chlor kommen, das den Geschmack beeinträchtigt.
Zuvor war das Werk auf manuelle DPD-Kolorimetrie-Tests angewiesen, die zweimal täglich durchgeführt wurden und Veränderungen der Wasserqualität nicht in Echtzeit erfassen konnten.
Nach der Bewertung mehrerer Optionen entschied sich das technische Team für den in Deutschland hergestellten CL2.2-Sensor für freies Chlor. Der Sensor wurde speziell für Umgebungen mit hohem Salzgehalt (>3,5 % Salzgehalt oder >50 mS Leitfähigkeit) entwickelt und kann bei Salzkonzentrationen von bis zu 26 % eingesetzt werden, sofern das Wasser keine Tenside enthält.
Diese Spezifikation passte perfekt zu den Grundwasserbedingungen des Werks an der Küste.
Die technische Stärke des CL2.2: Präzision in Umgebungen mit hohem Salzgehalt
Im Gegensatz zu herkömmlichen Sensoren, die in salzhaltigem Wasser Probleme haben, bietet der CL2.2-Sensor für freies Chlor drei entscheidende Vorteile.
1. Hohe Präzision und geeigneter Messbereich
Der Sensor bietet einen Messbereich von 0,005-2,000 ppm mit einer Auflösung von 0,001 ppm und deckt damit den Trinkwasser-Kontrollbereich von 0,3-0,8 ppm perfekt ab, während er gleichzeitig sehr kleine Schwankungen erkennt.
"Früher konnten die Fehler bei der manuellen Prüfung bis zu 0,1 ppm betragen. Jetzt zeigt der Sensor 0,52 ppm an, und der DPD-Vergleich zeigt nur 0,03 ppm Unterschied", so der Wasserqualitätsingenieur des Werks.
2. Ausgezeichnete Beständigkeit in Wasser mit hohem Salzgehalt
Der Sensor kombiniert eine halbdurchlässige PVC-U-Membran mit einem speziellen Elektrolyt, der einen stabilen Betrieb in Wasser mit einem Salzgehalt von 3,6 bis 4,0 % ohne Verstopfung ermöglicht.
Sein Design legt den Schwerpunkt auf eine stabile Leistung in salzhaltigem Wasser ohne Tenside, das perfekt an die Grundwasserquelle der Anlage angepasst ist.
Das System ist mit einem PETP-Fixierring ausgestattet und arbeitet bei einem Druck von 0,4 bar ohne Pulsation, was eine stabile Messleistung gewährleistet.
3. Intelligente Kompensation von Umweltveränderungen
Die Wassertemperatur in Küstenregionen schwankt zwischen 12°C und 28°C.
Der eingebaute Temperatursensor gleicht Temperaturschwankungen automatisch aus. Selbst nach starken Regenfällen, die einen plötzlichen Temperaturabfall von 5 °C verursachten, blieb die Messabweichung unter 0,02 ppm.
Der Sensor arbeitet im pH-Bereich 6-8, und die Anlage stabilisierte die Wasserquelle bei einem pH-Wert von 7,0-7,3. Bei einem pH-Wert von 7,2 hält der Sensor eine nominale Steilheit von 8,0 mA/ppm aufrecht, was eine genaue Messung gewährleistet.
Installation und Wartung: Entwickelt für die realen Bedürfnisse von Wasserwerken
Um eine optimale Leistung zu gewährleisten, müssen bei Installation und Betrieb strenge Verfahren eingehalten werden:
Einbauort: 6 Meter stromabwärts vom Chlorierungsmischbehälter, um eine vollständige Durchmischung zu gewährleisten
Vorgeschaltete Filtration: Ein 100-μm-Filter entfernt Sedimente und schützt die Membrankappe
Elektrischer Anschluss: Zweipolige Klemmen (Schutzart IP65) für den direkten Anschluss an das SCADA-System über ein 8 m langes abgeschirmtes Kabel
Wartung:
Kein Nullabgleich erforderlich
Monatliche Kalibrierung nach der DPD-1-Methode
Austausch des Elektrolyten alle 5 Monate
Austausch der Membrankappe einmal pro Jahr
Dieser Ansatz hält die Wartung einfach und die Betriebskosten niedrig.
Zuverlässiges Trinkwasser für 80.000 Einwohner
Nach 8 Monaten Betrieb zeigte der CL2.2-Sensor für freies Chlor eine hervorragende Leistung:
Der Restchlorgehalt des behandelten Wassers lag bei 0,4-0,7 ppm
Restchlor im Verteilungsnetz immer ≥0,05 ppm
Mikrobiologische Tests durchweg konform
Gesamtabweichung der Steilheit nur -3,8%, mit einem monatlichen Durchschnitt von -0,47%
Selbst nach starken Regenfällen, die den Trübungsgrad auf 5 NTU ansteigen ließen, funktionierte der Sensor weiterhin ohne Ausfall
"Früher waren wir besorgt, dass ein hoher Salzgehalt die Zuverlässigkeit der Überwachung beeinträchtigen könnte. Mit dem CL2.2-Sensor haben wir jetzt volles Vertrauen in die Sicherheit der Wasserqualität", so der Betriebsleiter.
Für Wasserversorgungsunternehmen an der Küste, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, bietet der in Deutschland hergestellte CL2.2-Sensor für freies Chlor eine zuverlässige und präzise Lösung für die Überwachung von Trinkwasser mit hohem Salzgehalt.