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#Produkttrends
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Erkennung und Kontrolle von flüchtigen Emissionen in der Industrie
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Verhindern Sie flüchtige Emissionen, indem Sie sie in Echtzeit erkennen
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Flüchtige Emissionen machen nach der Europäischen Norm EN15446:2008 zwischen 5 und 15 % der gesamten Treibhausgasemissionen aus. Sie sind definiert als unbeabsichtigte Emissionen, die durch undichte Stellen in Geräten verursacht werden, die luftdicht sein sollen.
Sie entstehen bei der Produktion, dem Transport, der Lagerung oder der Verarbeitung von Stoffen. Im Gegensatz zu anderen Emissionen haben sie aufgrund ihres unbeabsichtigten Charakters eine hohe wirtschaftliche und ökologische Bedeutung. Je nach Industriezweig handelt es sich um unterschiedliche Stoffe: Kohlenwasserstoffe, flüchtige organische Verbindungen, giftige Gase (Ammoniak, Chlor, H2S), Lösungsmitteldämpfe, Feinstaub (Kohle, pulverförmige Chemikalien, Metallpulver).
Die Überwachungstechniken werden nach der Nähe zu den Emissionsquellen unterschieden. Bei der Top-Down-Überwachung (aus der Ferne) werden erhebliche unerwartete Leckagen mit Hilfe von Satelliten (globale Abdeckung, aber begrenzte Auflösung) und Hubschraubern (kostengünstiger, detaillierter, aber begrenzte Abdeckung) entdeckt.
Die Bottom-up-Überwachung (in der Nähe der Quelle) liefert spezifische Informationen und konkrete Messungen mit Hilfe von Drohnen (planmäßige Erfassung, begrenzte Zeit), mobilen Fahrzeugen/Stationen (hohe Mobilität, breite Abdeckung, nützlich in städtischen Umgebungen) und Festpunktsensoren (kontinuierliche Messungen an Schlüsselpunkten).
Die LDAR-Technik (Leak Detection and Repair) ist die am weitesten verbreitete Technik am Boden, die bei Bauteilen eingesetzt wird, die nicht für Lecks ausgelegt sind (Ventile, Flansche, PSVs). Die Messungen und Reparaturen werden von Bedienern durchgeführt, die mit Instrumenten gemäß EPA-Methode 21 (Amerika) oder EN 15446:2008 (Europa) ausgestattet sind.
Hauptbetroffene Branchen: Petrochemie, Chemie und Pharmazie, Energie, Metallurgie, Papier und Textilien. Das spanische Gesetz 34/2007 schreibt eine spezifische Kontrolle der Emissionen in Anlagen vor, die eine integrierte Umweltgenehmigung haben.
Moderne Lösungen integrieren mehrere Techniken. Tragbare Stationen wie Nanoenvi EQ ermöglichen die kontinuierliche Überwachung von Partikeln und Gasen an Risikopunkten, wobei eine Visualisierungsplattform Echtzeitwarnungen erzeugt. Kompakte Stationen bieten eine Typgenehmigung, wenn eine formelle behördliche Dokumentation erforderlich ist.
Dieser umfassende Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz gewährleistet die frühzeitige Erkennung und wirksame Kontrolle von Leckagen, die Einhaltung von Vorschriften und die Minimierung wirtschaftlicher und ökologischer Verluste.