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#Neues aus der Industrie
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25 Jahre Erfolg:
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Alpi modernisiert seine Laktoseproduktion mit Dekantern von Flottweg
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Um die Produktion effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Umweltbilanz zu verbessern, modernisiert Alpi, ein österreichischer Milchtrockner, seinen Laktoseprozess mit Hilfe hochmoderner Flottweg-Dekanter. Das Ergebnis ist ein dreistufiger Waschprozess, der Wasser spart, die Produktausbeute erhöht und einen wirtschaftlichen Mehrwert schafft. Alpi und Flottweg arbeiten seit mehr als 25 Jahren partnerschaftlich an der Verbesserung von Prozessen. Die Flottweg-Dekanter sind die Schlüsseltechnologie für die Laktoseproduktion bei Alpi. Dank der Erweiterung und Modernisierung wurde der Prozess nun sowohl in wirtschaftlicher als auch in ökologischer Hinsicht deutlich verbessert.
Alpis Schwerpunkt: Molke und Laktose
Alpi ist ein österreichisches Molkereiunternehmen, das sich auf die Verarbeitung von Molke und die Herstellung von Laktose spezialisiert hat. Alpi beschäftigt derzeit rund 50 Mitarbeiter und ist gemessen am Volumen die größte Milchtrocknungsanlage Österreichs.
Der Schwerpunkt des Unternehmens ist ganz klar definiert. „Unser Hauptprodukt ist Süßmolkenpulver, das größtenteils in der Schokoladenindustrie verwendet wird. Das zweitwichtigste Produkt ist Laktose, also Milchzucker. Außerdem produzieren wir teilweise entzuckertes Molkenpulver, das vor allem in der Futtermittelindustrie zum Einsatz kommt“, erklärt Geschäftsführer Karl Himsl. „Insgesamt produzieren wir 33.000 Tonnen, davon über 20.000 Tonnen Süßmolkenpulver, 7.000 Tonnen Laktose und etwa 5.000 bis 6.000 Tonnen teilweise entzuckertes Molkenpulver. Außerdem verkaufen wir Vollmilchpulver, Magermilchpulver, Kasein und weitere Nebenprodukte.“ Alpi passt die Pulver – von fein bis extrafein – individuell an die Kundenanforderungen an.
Dreistufiger Laktose-Herstellungsprozess mit Flottweg-Technologie
Für die Herstellung von Laktose erhält Alpi Molke von Käsereien in Österreich und Deutschland. Diese wird dann vor Ort unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie pH-Wert, Temperatur und Zusammensetzung gereift und kristallisiert. Im Allgemeinen umfasst die Laktoseherstellung einen dreistufigen Waschprozess. Der erste Schritt des Prozesses besteht darin, die kristallisierte Laktose von der Mutterlauge zu trennen. Während des Waschvorgangs wird kaltes Wasser zugeführt, um Verunreinigungen wie Eiweiß, Milchsäure und Mineralstoffe zu entfernen. Der letzte Schritt des Prozesses ist die zweite Waschung, die darauf ausgelegt ist, ein möglichst reines und hochwertiges Endprodukt zu erzielen.
Aus diesem Grund arbeitet Alpi bereits seit 25 Jahren mit dem Spezialisten für Trenntechnik Flottweg zusammen – und das bis heute. Geschäftsführer Himsl beschreibt den Herstellungsprozess bei Alpi wie folgt: „Der erste Dekanter trennt den Produktstrom in Zuckermelasse und teilweise entzuckertes Molkenpulver, das noch flüssig ist. Im zweiten und dritten Dekanter wird die Zuckermelasse weiter gewaschen und zunehmend verfestigt. Nach dem dritten Dekanter gelangt das Produkt über eine Alexander-Mühle direkt in den Wirbelschichttrockner, wo es zu Pulver getrocknet wird.“ Der dreistufige Waschprozess wird mit Flottweg-Dekantern realisiert.
Für den Produktionsprozess ist es besonders wichtig, dass die Laktose so wenig Eiweiß wie möglich enthält. Das Eiweiß muss zusammen mit der zweiten Phase, dem teilweise entzuckerten Molkenpulver, abgetrennt werden. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass der Waschprozess konsistent abläuft und dass der Trennvorgang bereits im ersten Dekanter so effizient wie möglich ist.
Zudem verarbeitet Alpi verschiedene Molkesorten, was bedeutet, dass der Prozess immer unterschiedlich verläuft. Für Alpi ist daher die individuelle Anpassungsfähigkeit der Dekanter besonders wichtig. „Mit den Flottweg-Dekantierern können wir verschiedene Rezepturen speichern, was uns hilft, sicherzustellen, dass unsere Prozesse reibungslos ablaufen und die Trennung präzise erfolgt“, sagt Himsl. „Flexibilität ist für uns entscheidend, da wir mit verschiedenen Molkesorten arbeiten müssen, um stets das perfekte Endprodukt zu erhalten.“
25 Jahre später: Eine Zusammenarbeit, die im Laufe der Zeit gewachsen ist
Die Partnerschaft zwischen Alpi und Flottweg ist im letzten Vierteljahrhundert immer stärker geworden. Das Unternehmen begann im Jahr 2000 mit einem Dekanter und schaffte schließlich einen zweiten an, um einen zweistufigen Waschprozess zu ermöglichen. Seitdem ist Alpi sowohl mit der Zusammenarbeit als auch mit der Leistung der Dekanter äußerst zufrieden. „Es funktioniert immer hervorragend, und wir sind von der Qualität beeindruckt. Die Zusammenarbeit mit Flottweg verlief stets äußerst gut“, sagt der Geschäftsführer.
Aus diesem Grund beschloss Alpi schließlich, den Prozess zu modernisieren – gemeinsam mit Flottweg. Aufgrund der positiven Erfahrungen im Laufe der Jahre entschied sich Alpi erneut für Flottweg. „Letztendlich haben wir uns für den Kauf von drei neuen Dekantern entschieden, um mit dem neuesten Stand der Technik Schritt zu halten und das Beste aus unserer Produktion herauszuholen. Alpi hat beschlossen, seine alten Dekanter schrittweise zu ersetzen, da diese nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entsprechen.“
Darüber hinaus hat die Umstellung auf das dreistufige Waschverfahren einen weiteren Vorteil für Alpi mit sich gebracht. „Im Trennprozess haben wir nun deutlich mehr Eiweiß im hochwertigeren, teilweise entzuckerten Molkenpulver und deutlich weniger in der Laktose – genau so, wie wir es brauchen. Dieses zusätzliche Eiweiß in der teilweise entzuckerten Komponente lässt sich sehr gut verkaufen.“ Dies bedeutet einen zusätzlichen wirtschaftlichen Vorteil für das Unternehmen, da das hochwertigere, teilweise entzuckerte Molkenpulver zu einem höheren Preis verkauft werden kann.
Bei der Auswahl der neuen Dekanter spielte auch das Fachwissen von Flottweg eine entscheidende Rolle. Alpi entschied sich für einen speziellen Werkstoff für einen der Dekanter. „Als wir auf verschiedene Sorten von saurer Molke umstellten, wurde es besonders wichtig, einen sehr guten Trenndekanter zu haben, der auch mit einem niedrigen pH-Wert zurechtkommt. Während der Planungsphase wurden wir von Flottweg hervorragend beraten. Sie empfahlen, den ersten Trenndekanter aus dem Werkstoff Super-Duplex zu fertigen, um die saure Molke verarbeiten zu können. Für den Herstellungsprozess und die Produktsicherheit war es zudem entscheidend, dass die Anlagen langfristig zuverlässig laufen, um unsere Produktion nicht zu gefährden. Diese Beratung hat unsere Beziehung zu Flottweg gestärkt.“
Dreistufiger Prozess sorgt für effiziente Produktausbeute und -qualität sowie Wassereinsparungen
Die Entscheidung, die Prozesse zu modernisieren und eine weitere Waschstufe zu installieren, zeigt bei Alpi positive Ergebnisse. Die Laktoseproduktion hat sich verdoppelt, während die Anzahl der beteiligten Mitarbeiter gleich geblieben ist. Auch die Qualität der Laktose hat sich durch die Umstellung auf den dreistufigen Waschprozess mit den Flottweg-Dekantierern verbessert.
Zudem konnte der Wasserverbrauch deutlich gesenkt werden. „Auch dank der drei neuen Dekanter von Flottweg benötigen wir nun deutlich weniger Waschwasser im Prozess. Wir sparen etwa 50 Prozent des zuvor verbrauchten Wassers ein. Dieses Wasser muss später ebenfalls verdampft werden“, erklärt Himsl. „Früher verließ der Sirup den Dekanter mit 5 bis 6 % Trockenmasse, heute sind es 14 bis 17 %. Die teilweise entzuckerte Melasse wies zuvor 22 % Trockenmasse auf, heute sind es 36 bis 39 %. Nun sparen wir nicht nur Wasser, sondern auch Energie, da das Produkt die Dekanter nun mit einem deutlich höheren Trockensubstanzgehalt verlässt, was uns hilft, Kosten für die Eindickung einzusparen.“ Dies waren wichtige Schritte für Alpi, um seinen CO₂-Fußabdruck zu minimieren und das so wichtige Thema Nachhaltigkeit in seinen Betriebsabläufen zu verankern. Aus diesem Grund hat Alpi Fördermittel vom österreichischen Bundesministerium für Klimaschutz erhalten, da diese Verbesserungen als innovativ eingestuft wurden.
„Der Service ist wirklich hervorragend“
Alpi hat positive Erfahrungen mit dem Service von Flottweg gemacht. In den vergangenen 25 Jahren verlief der Serviceaspekt der Partnerschaft stets reibungslos und problemlos. Aufgrund der Verderblichkeit der Molke und der Produktion rund um die Uhr ist es für Alpi von großer Bedeutung, dass alle Prozesse zuverlässig und ohne unerwartete Stillstände funktionieren. Mit den Flottweg-Dekantern hat Alpi einen Partner gefunden, der diese Anforderungen erfüllt und es dem Unternehmen ermöglicht, rund um die Uhr zu produzieren.
Um die Wartungszeiten zu optimieren, entschied sich Alpi zudem für die Anschaffung eines Ersatzrotors. „Früher mussten wir ein bis zwei Tage für Wartungsarbeiten einplanen. Jetzt können wir den Rotor in etwa anderthalb Stunden austauschen und der Prozess kann schnell wieder aufgenommen werden“, erklärt Himsl. Durch dieses kürzere Wartungsintervall kann die Produktion vor Ort nun schneller wieder aufgenommen werden.
Fazit: Überzeugt von den Flottweg-Dekantierern
Dank der langjährigen Zusammenarbeit mit Flottweg profitiert Alpi nicht nur von einer maßgeschneiderten und flexiblen Technologie, sondern hat auch die Effizienz und Nachhaltigkeit seiner Produktionsprozesse deutlich verbessert. Die Entscheidung für den Kauf der neuen Flottweg-Dekanter, unterstützt durch fundierte Beratung durch die Experten, führte zu erheblichen Effizienzsteigerungen im dreistufigen Waschprozess. Besonders hervorzuheben sind die positiven Auswirkungen auf die Produktqualität sowie die Energie- und Ressourceneinsparungen, die Alpi dabei helfen, seine Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
Karl Himsl betont: „Der entscheidende Vorteil der Flottweg-Dekanter besteht darin, dass das Unternehmen gemeinsam mit Ihnen maßgeschneiderte Lösungen erarbeitet, die sowohl hochwertig als auch zuverlässig sind.“ Die Flexibilität der Flottweg-Trenntechnik ermöglicht es Alpi, verschiedene Molkesorten effizient zu verarbeiten und stets ein optimales Endprodukt zu erzielen. Die 25-jährige Partnerschaft hat sich als entscheidend für den Erfolg des Unternehmens erwiesen. Innovation, kontinuierliche Verbesserung und die enge Partnerschaft mit Flottweg haben Alpi nicht nur bei der erfolgreichen Modernisierung geholfen, sondern auch zu optimierten Produktionsprozessen und kürzeren Wartungszeiten beigetragen. Damit wird Alpi auch in Zukunft ein wettbewerbsfähiger und nachhaltiger Akteur in der Milchwirtschaft bleiben.
Autorin: Julia Deliano, PR- und Content-Managerin bei Flottweg