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#Neues aus der Industrie
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LU-S
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Industrietanks: Wenn Standardabmessungen nicht ausreichen
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Industrietanks: Wenn Standardmaße nicht ausreichen
Abstände, Flüssigkeiten und Messpunkte variieren von System zu System. Füllstandsanzeiger müssen sich daher an die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Anwendung anpassen.
Es gibt keine einheitliche Konfiguration für Industrietanks, die für jede Anwendung geeignet ist. Ihre Abmessungen, die darin enthaltene Flüssigkeit, der Abstand zwischen den Anschlüssen und die Punkte, an denen der Füllstand überwacht werden muss, können variieren.
Die Auswahl einer Füllstandsanzeige kann daher nicht allein von den in einem Katalog angegebenen Abmessungen abhängen. Sie muss von der Tankkonstruktion, den Betriebsbedingungen und den während des Betriebs erforderlichen Informationen ausgehen.
In manchen Fällen reicht eine klare visuelle Anzeige des Füllstands aus. In anderen Fällen muss die visuelle Ablesung mit einer elektrischen Überwachung an einem oder mehreren festgelegten Punkten kombiniert werden. Auch diese Positionen variieren je nach Anwendung und lassen sich nicht für jedes System auf dieselbe Weise definieren.
Von der optischen Anzeige zur elektrischen Überwachung
Die Kombination beider Funktionen in einem einzigen Gerät ermöglicht es, den Füllstand direkt zu überprüfen und gleichzeitig die als relevant erachteten Punkte über elektrische Kontakte zu überwachen.
Genau dieser Anforderung wird LU-S gerecht, die von F.lli Giacomello entwickelte Lösung für die optische und elektrische Überwachung von Flüssigkeiten in Behältern.
Das Produkt ist mit Achsabständen von 150 bis 4.000 mm sowie mit 3/8“- und 1/2“-Gasanschlüssen erhältlich. Der Achsabstand gibt den Abstand zwischen den Anschlusspunkten des Anzeigers an und entspricht nicht unbedingt der Gesamthöhe des Behälters.
Entsprechend den in der jeweiligen Anwendung zu überwachenden Punkten können ein oder mehrere bistabile Reed-Sensoren entlang der Achse des Messgeräts positioniert werden.
Wenn sich der Schwimmer durch das Rohr bewegt, verändert er den Zustand des an der vorgegebenen Position angeordneten Sensors. Der Kontakt kehrt erst dann in seinen vorherigen Zustand zurück, wenn sich der Schwimmer in die entgegengesetzte Richtung bewegt.
Die Konfiguration des LU-S ist daher nicht auf einen einzigen Achsabstand oder auf vordefinierte Kontrollpunkte beschränkt; sie lässt sich an die tatsächlichen Eigenschaften des Behälters anpassen.
Das Prinzip der kommunizierenden Röhren in der industriellen Überwachung
Die optische Anzeige basiert auf dem Prinzip der kommunizierenden Röhren. Die Flüssigkeit fließt mittels Hohlschrauben durch das Messgerät und zeigt dem Bediener den Füllstand im Tank an.
Gleichzeitig aktiviert der sich durch das Rohr bewegende Schwimmer die bistabilen Reed-Sensoren, die entlang der Achse des Anzeigers positioniert sind.
LU-S vereint somit:
· optische Füllstandsanzeige;
· elektrische Überwachung durch einen oder mehrere Sensoren;
· Achsabstände von 150 bis 4.000 mm;
· Sensoren mit variabler Position;
· 3/8“- und 1/2“-Gasanschlüsse;
· Komponenten, die entsprechend den spezifischen Betriebsbedingungen konfiguriert werden können.
Die individuelle Anpassung betrifft daher nicht nur die Länge des Anzeigers, sondern auch die Anzahl und Position der zu überwachenden Punkte.
Unterschiedliche Anwendungen erfordern unterschiedliche Konfigurationen
LU-S eignet sich für den Einbau in Hydraulikaggregate und Tanks, die Wasser, Dieselkraftstoff, Öle mit einer Viskosität von bis zu 220 cSt sowie andere kompatible Flüssigkeiten enthalten, ausgenommen brennbare Flüssigkeiten.
Die Vielfalt der möglichen Anwendungen macht die Wahl der Konfiguration besonders wichtig. Der Abstand zwischen den Anschlüssen, die Position der Sensoren und der Komponenten müssen unter Berücksichtigung der Eigenschaften des Tanks und der Betriebsbedingungen des Geräts festgelegt werden.
Dank des modularen Angebots an verfügbaren Komponenten lässt sich das LU-S an spezifische Betriebsanforderungen anpassen, wobei sowohl die optische Anzeige als auch die elektrische Überwachung in einem einzigen Gerät vereint bleiben.
Die Anwendung bestimmt die Anzeige
Wenn Standardabmessungen nicht ausreichen, sollte sich der Tank nicht an eine vordefinierte Konfiguration anpassen müssen. Vielmehr muss die Anzeige an das jeweilige System angepasst werden.
Mit Achsabständen von bis zu 4.000 mm, variabel positionierbaren Sensoren und einem modularen Aufbau ist das LU-S ein praktisches Beispiel für diesen Ansatz: Die Füllstandsüberwachung wird entsprechend den tatsächlichen Abständen und den zu überwachenden Punkten konfiguriert.
Diese Konstruktionsentscheidung macht die individuelle Anpassung von einer einfachen Maßabweichung zu einem integralen Bestandteil der Funktionsweise des Messgeräts.