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#Neues aus der Industrie
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HTEC-video stellt erfolgreich ein Infrarot-Überwachungssystem für den Tsingshan Weda Bay Nickelschmelzofen fertig
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Ofeninternes Infrarot-Überwachungssystem für Tauchlichtbogenöfen | Weda Bay Projekt
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HTEC-video hat die Inbetriebnahme eines Infrarot-Überwachungssystems für den Unterpulverlichtbogenofen Nr. 1 im Bereich A der Nickelschmelzanlage im Weda Bay Industrial Park der Tsingshan Holding Group offiziell abgeschlossen.
Das Projekt ist Teil der langfristigen Zusammenarbeit zwischen HTEC-video und der Tsingshan-Gruppe und umfasst mehrere Ofenbereiche, darunter Bereich A, Bereich U und die neu errichteten geschlossenen Öfen in Bereich X. Die HTEC-video-Ingenieure haben nun die Installations- und Inbetriebnahmearbeiten vor Ort für das Projekt in Bereich A abgeschlossen und sind vom Projektstandort zurückgekehrt.
Hintergrund des Projekts
Dieses Projekt wird an einem großen Ferronickel-Schmelzofen im Weda Bay Industrial Park durchgeführt. Zu den wichtigsten Reaktionsmaterialien im Ofen gehören:
- Laterit-Nickel-Erz
- Reduktionsmittel auf Kohlenstoffbasis
- Schmelzmittel
- Recycelte Schlackenmaterialien
Die Betriebsumgebung ist gekennzeichnet durch:
- Extrem hohe Temperaturen
- hohe Staubkonzentration
- Starke Wärmestrahlung
- Unterdruckbedingungen im Ofen
Diese Bedingungen stellen außergewöhnlich hohe Anforderungen an die Langzeitstabilität und Zuverlässigkeit der Überwachungsgeräte.
Technische Herausforderungen und Systemdesign
Aufgrund von Standortbeschränkungen und schlechter Wasserqualität, die nicht den Anforderungen von HTEC-video entsprechen, und bei ausreichender Druckluftversorgung vor Ort hat sich HTEC-video für das luftgekühlte Infrarot-Überwachungssystem RB-TemTV-M800 entschieden, um unter diesen Bedingungen einen langfristig stabilen Betrieb zu gewährleisten.
Der Ofen des Bereichs A Nr. 1 hat einen Gesamtdurchmesser von etwa 17,8 Metern und ist mit acht Beobachtungsöffnungen ausgestattet. Aufgrund der komplexen Struktur des Standorts ist jedoch nur eine sehr begrenzte Anzahl dieser Öffnungen für die Installation von Geräten geeignet, und jeder nutzbare Standort unterliegt mehr oder weniger starken räumlichen Einschränkungen.
Bei der Besichtigung des Geländes stellte das Ingenieurteam außerdem mehrere gleichzeitige Probleme fest. Einige Beobachtungspforten waren durch strukturelle Säulen versperrt, was sowohl das Sichtfeld als auch die Installationswinkel einschränkte. Der verfügbare Platz für die Installation und die anschließende Wartung war äußerst begrenzt, während bestehende externe Rohrleitungssysteme die Erweiterung der Wartungsplattform weiter einschränkten. Darüber hinaus stellten die relativ großen Beobachtungsöffnungen ein Risiko für das Austreten von Material während des Betriebs dar, was die potenziellen Betriebsrisiken für die Anlage erhöhte. Darüber hinaus erfordert der Routinebetrieb des Ofens eine regelmäßige Entschlackung und Möllerstöße, was höhere Anforderungen an die Zugänglichkeit der Anlagen stellt.
Aufgrund dieser vielfältigen Zwänge führte das Projektteam nach einer gemeinsamen technischen Bewertung durch beide Parteien eine gezielte Optimierung des Aufstellungsbereichs durch. Ohne die bauliche Sicherheit zu beeinträchtigen, wurden zwei tragende Säulen, die die Beobachtungsöffnungen versperrten, verschoben. Die ursprünglichen Geländer wurden demontiert und die Wartungsplattform um ca. 2 Meter nach außen verlängert. Die Plattform wurde außerdem erhöht, um Störungen durch externe Rohrleitungssysteme zu vermeiden. Schließlich wurden neue Sicherheitsgeländer geschweißt und an der Außenseite angebracht, um die Betriebssicherheit und Zugänglichkeit für künftige Wartungsarbeiten zu gewährleisten.
Aufgrund des begrenzten Platzes vor Ort war es nicht möglich, zusätzlich eine Schlackenabstreifvorrichtung zu installieren. Außerdem müssen die Betreiber die Beobachtungsöffnung für routinemäßige Wartungsarbeiten mitbenutzen. Daher entschied sich HTEC-video in der Entwurfsphase für eine schwenkbare Konstruktion.
Ein manueller Schwenkmechanismus wurde auf beiden Seiten des Geräts installiert. Nachdem die Sonde aus dem Ofen herausgefahren ist, können die Bediener den Hauptteil des Systems je nach Bedarf manuell nach links oder rechts schwenken und so ausreichend Platz für das Schieben der Möller und die Schlackenreinigung schaffen.
Um die Wartung vor Ort zu erleichtern, wurde der eingebettete Rohrkanal während der Konstruktionsphase vergrößert, so dass die Bediener Wasser- und Luftschläuche, die für die Schlackenentfernung und die Reinigung erforderlich sind, in den Ofen einführen können.
Merkmale der Anlage
Das installierte System umfasst die folgenden Hauptmerkmale:
- Luftgekühlte Schutzvorrichtung nach IP65
- Temperaturmessbereich von 400°C bis 1800°C
- Automatisches Rückzugssystem, das bei Ausfall der Luftzufuhr oder Überhitzung aktiviert wird
- Manueller Links-Rechts-Schwenkmechanismus in der Ofentür integriert
- Konzipiert für den Langzeitbetrieb in Hochtemperaturumgebungen zur Beobachtung von Öfen
- Wirksamer Schutz gegen Staub, Feuchtigkeit und Wärmestrahlungsstörungen
System-Funktionen
Das Infrarot-Überwachungssystem bietet mehrere Betriebsfunktionen, darunter:
- Online-Echtzeit-Überwachung des Ofentemperaturfeldes
- Konfigurierbare Alarmschwellen für hohe Temperaturen
- Thermische Verteilungsanalyse von Ofenbeschickungsflächen und Reaktionszonen
- Das System gewährleistet einen stabilen Dauerbetrieb und liefert genaue und zuverlässige Temperaturdaten in Hochtemperatur-Ofenumgebungen.
- Anpassung an komplexe interne Schmelzofenumgebungen
- Integration in industrielle Überwachungssysteme der Anlage für ein zentrales Management
Betrieblicher Wert
Die Temperaturstabilität spielt eine entscheidende Rolle für die Effizienz der Ferronickelschmelze und die Sicherheit des Ofens. Durch die Implementierung dieser Infrarot-Überwachungslösung sind die Bediener in der Lage, die thermischen Bedingungen des Ofens intuitiver zu beobachten und effektiver auf Prozessschwankungen zu reagieren.
Das System hilft den Kunden dabei:
- Verbesserte Visualisierung des Schmelzprozesses
- Verbesserte Energieeffizienz und Prozessoptimierung
- Erhöhte Fähigkeit zur Überwachung der Ofensicherheit
- Geringere Betriebsrisiken durch abnormale Temperaturbedingungen
Bedeutung des Projekts
Die erfolgreiche Durchführung dieses Projekts ist ein weiterer Beweis für die Anwendbarkeit und Zuverlässigkeit der Infrarot-Temperaturüberwachungs-Technologie in großen Unterwasserlichtbogenöfen und stellt eine praktische technische Referenz für künftige industrielle Hochtemperaturüberwachungsanwendungen in der Ferronickel-, Ferrolegierungs- und Metallurgieindustrie dar.
Für weitere Informationen über HTEC-video Hochtemperatur-Ofenüberwachungslösungen besuchen Sie bitte die offizielle HTEC-video Website