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#Neues aus der Industrie
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Wie berechnet man den Schutzbereich eines ESE-Blitzableiters?
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Einer der wichtigsten Aspekte bei der Planung einer Blitzschutzanlage ist es, sicherzustellen, dass die gesamte Anlage wirksam geschützt ist. Dazu muss der vom Blitzableiter abgedeckte Schutzbereich ermittelt und sichergestellt werden, dass
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SCHUTZ BEGINNT BEREITS IN DER PLANUNGSPHASE
Bevor ein Blitzableiter ausgewählt oder dessen Standort festgelegt wird, muss unbedingt eine grundlegende Frage geklärt werden: Benötigt die Anlage eine Blitzschutzanlage?
In Spanien erfolgt diese Beurteilung gemäß der Technischen Bauordnung (CTE) und insbesondere gemäß dem Grundlagendokument DB SUA 8, das ein Verfahren zur Risikoanalyse festlegt, um zu bestimmen, in welchen Fällen ein Bauwerk geschützt werden muss und welches Schutzniveau anzuwenden ist. Das CTE enthält jedoch keine Vorgaben zur Auslegung des Systems oder zur Berechnung der Schutzzone. Sobald die Notwendigkeit eines Schutzes für das Bauwerk festgestellt wurde, muss auf die spezifischen Normen zurückgegriffen werden, die die Auslegung dieser Systeme regeln.
WAS IST DIE SCHUTZZONE?
Die Schutzzone ist der Raum, innerhalb dessen ein Bauwerk gemäß den in den Vorschriften festgelegten Kriterien vor direkten Blitzeinschlägen geschützt ist. Im Falle von Blitzableitern mit Early-Streamer-Emission (ESE) legt die Norm UNE 21186 die Methode zur Bestimmung dieser Schutzzone anhand verschiedener Projektparameter fest.
Die wichtigsten Faktoren, die bei der Berechnung berücksichtigt werden, sind die folgenden:
- Die Höhe der Blitzableitung in Bezug auf die Bezugsebene.
- Die für die Anlage erforderliche Schutzstufe (I, II, III oder IV).
- Die Zündvorlaufzeit (ΔT) der ESE-Blitzableitung.
- Die Geometrie des zu schützenden Bauwerks.
Anhand dieser Parameter lässt sich der entsprechende Schutzradius bestimmen und überprüfen, ob alle exponierten Elemente innerhalb der Schutzzone liegen. Obwohl dieses Verfahren auf mathematischen Formeln basiert, die in der Norm definiert sind, dient es dazu, sicherzustellen, dass das ausgelegte System eine ausreichende Abdeckung bietet, um die gesamte Anlage zu schützen.