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#Leute
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Vom Universitäts-Spin-off zum Industrie-Disruptor
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Die Geschichte von Mirmex Motor
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Professor Bruno Dehez verbrachte den größten Teil seiner akademischen Laufbahn an der Katholischen Universität Louvain La Neuve. Vom Studenten zum Professor wurde er immer von den Möglichkeiten angetrieben, Technologie in der realen Welt anzuwenden und als Ingenieur etwas zu bewirken.
"Ich habe über Linearmotoren geforscht und musste die Wicklungen selbst herstellen. Damals wurde mir klar, dass dieser Prozess viel zu aufwändig war, um effizient zu sein. Da kam mir die Idee mit den Leiterplatten-Wicklungen, der Technologie, die die Mirmex-Motoren schließlich so revolutionär machte.
Ich druckte sie auf flexibles Material und wandte sie zunächst auf Linedar-Motoren an. Als akademischer Wissenschaftler stellt man immer wieder Fragen, und die nächste logische Frage war. Wenn das bei Linearmotoren funktioniert, könnten wir es dann auch auf klassische Motoren anwenden?"
Zu diesem Zeitpunkt war das alles nur Theorie, also bat Professor Dehez den jungen und brillanten Studenten François Baudart, sich mit dem Thema zu befassen und einen Prototyp zu bauen, um die Theorie in die Praxis umzusetzen.
Dr. François Baudart war dazu bestimmt, Ingenieur zu werden.
"Ich hatte schon immer ein starkes Interesse an Mathematik und Physik. Als Kind war ich fasziniert von Leonardo Davinci und wusste, dass meine wahre Leidenschaft die praktische Anwendung der Wissenschaft war. Als Professor Dehez mich bat, seine Theorie zu testen und einen Prototyp zu bauen, hatte ich zufällig etwas freie Forschungszeit und übernahm die Arbeit, nicht ahnend, dass wir an diesem Punkt enden würden"
Die Geschichte von Mirmex ist eng mit der Universität UCL verbunden und inspiriert heute Studenten, Doktoranden und Professoren am UCL, wie ein Wissenschaftler innovativ zu sein und wie ein Unternehmer zu denken.
Mit ein wenig Glück (und viel harter Arbeit) könnte die universitäre Forschung auf diese Weise eine Branche umwälzen.