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#Neues aus der Industrie

Einstellanleitung für den ZSW Schwerlast-Schwingaufgeber (Typ mit doppelter Exzenterwelle-Erreger für Sand- und Steinbrüche)

Schritt-für-Schritt Einstellung von Förderleistung, Amplitude und Vorsiebparametern in Zuschlagstoff-Brechanlagen

Die ZSW-Serie ist ein zahnradsynchroner Trägheits-Schwingaufgeber mit doppelter Exzenterwelle. Er wird häufig als Zuführgerät in Steinbruch- und Zuschlagstoff-Brech- und Siebanlagen eingesetzt. Die einstellbaren Hauptparameter umfassen das Exzentergewicht des Erregers, die Trichterschieber, den Spalt der Grizzlystäbe, die frequenzgeregelte Drehzahl und die Stützfedern.

**Sicherheitshinweis: Alle mechanischen Einstellarbeiten dürfen nur bei abgeschalteter Maschine, getrennter Stromversorgung und angewandter Lockout-Tagout-Sicherheitsmaßnahme (LOTO) durchgeführt werden.**

1. Einstellung des Exzentergewichts am Erreger (häufigste Maßnahme zur Änderung der Erregerkraft und Amplitude)
Funktionsprinzip: Zwei Exzenterwellen rotieren synchron. Je höher die Überlappung der Exzenterblöcke, desto größer sind die Erregerkraft, die Amplitude und die Förderleistung.
1. Strom abschalten und Maschine verriegeln. Schutzabdeckungen an beiden Enden des Erregers entfernen, Klemmbolzen der Exzenterblöcke lösen und die Exzenterblöcke auf beiden Seiten synchron drehen. **Der Winkel beider Exzenterblöcke muss identisch bleiben.** Eine größere Überlappungsfläche erzeugt eine stärkere Erregerkraft.
2. Nach der Einstellung die Bolzen festziehen, Abdeckungen wieder montieren und die Amplitude im Leerlauf prüfen. Empfohlene Amplitude: 1,5~2,5 mm. Bei feuchtem, klebrigem Material darf die Amplitude nicht blind erhöht werden.

Hinweis: Kleine Einstellungen in mehreren Versuchen vornehmen. Den Exzenterblock niemals nur auf einer Seite einzeln verstellen.

2. Einstellung des Trichterschiebers (Steuerung der Materialschichtdicke, schnelle Anpassung der Förderstrommenge)
Eine größere Schieberöffnung erhöht die Materialschichtdicke und die Förderleistung; eine kleinere Öffnung verringert den Materialfluss.
Bei dieser Methode muss der Erreger nicht verändert werden, sie eignet sich für die schnelle Feinabstimmung bei groben Zuschlagstoffen. Vermeiden Sie eine übermäßige Schieberöffnung, um Materialstau und Verstopfung zu verhindern. Für eine präzise stabile Flusssteuerung kombinieren Sie die Schiebereinstellung mit Exzenterblöcken oder einem Frequenzumrichter.

3. Einstellung des Grizzlystabspalts (Vorsiebfunktion, charakteristische Eigenschaft der ZSW)
An der Vorderseite des Behälters sind Grizzlystäbe eingebaut, um Feinmaterial vorzusieben und die Belastung der nachgeschalteten Brecher zu reduzieren.
Die Spaltbreite der Grizzlystäbe wird durch Hinzufügen oder Entfernen von Unterlegscheiben eingestellt. Größere Spalte bedeuten, dass weniger Feinmaterial in den Brecher gelangt. Wenn die Grizzlystäbe verstopft sind, muss das angesammelte Material vor der Parametereinstellung gereinigt werden.

4. Frequenzgeregelte Drehzahl (optional, stufenlose kontinuierliche Förderregelung)
Mit optionalem Frequenzumrichter ist keine Demontage der Exzenterblöcke erforderlich. Vibrationsfrequenz und Fördergeschwindigkeit lassen sich direkt anpassen. Höhere Frequenz bedeutet schnellere Förderung.
Vermeiden Sie während des Betriebs den Resonanzbereich. Normaler Arbeitsfrequenzbereich: 35~50 Hz, um Ermüdungsschäden am Maschinenrahmen und an den Stützfedern zu verhindern.

5. Prüfung und Einstellung der Stützfedern (Gewährleistung einer stabilen Vibrationsbalance)
Vier Gruppen von Stützfedern sorgen für Schwingungsdämpfung und erhalten eine stabile Vibrationsform. Drücken Sie bei stillstehender Maschine die vier Ecken des Behälters; die Rückfederung muss gleichmäßig sein. Gealterte oder gebrochene Federn führen zu einer instabilen Materialzufuhr.
Beim Federaustausch müssen alle vier Federn als kompletter Satz mit gleichem Modell ausgetauscht werden. **Ersetzen Sie niemals nur eine einzelne Feder.**

6. Einbauwinkel des Behälters
Der Behälter ist werkseitig nahezu horizontal ausgerichtet. Eine Änderung des Winkels vor Ort wird generell nicht empfohlen. Falls eine geringfügige Anpassung erforderlich ist, darf der maximale Winkel 3° nicht überschreiten. Ein zu großer Neigungswinkel führt zu Materialschwall und Materialspritzern.

Empfohlene Inbetriebnahmereihenfolge vor Ort
1. Grizzlystäbe reinigen und Zustand der Stützfedern prüfen.
2. Trichterschieber auf geeignete Öffnung einstellen, um Materialstau zu vermeiden.
3. Exzenterblöcke im Leerlauf fein einstellen, Amplitude prüfen und ungewöhnliche Geräusche sowie Torsionsschwingungen kontrollieren.
4. Probelauf mit Material durchführen und Parameter geringfügig optimieren.
5. Optimalparameter aufzeichnen, als Standardbetriebszustand für zukünftige Referenz speichern.

Störungsbeseitigung und Einstellungsmaßnahmen
- Materialansammlung und langsame Förderung: Erregerkraft erhöhen oder Schieberöffnung vergrößern. Bei feuchtem, klebrigem Material zuerst verstopfte Grizzlystäbe reinigen.
- Schwankende unstabile Förderleistung: Federn, Synchronisation der doppelten Exzenterblöcke prüfen und Brückenbildung im Trichter untersuchen.
- Hoher Stromverbrauch, laute Geräusche und starkes Schütteln des Rahmens: Überlappung der Exzenterblöcke verringern, Ankerbolzen und Federn prüfen.

Der ZSW-Schwingaufgeber wird häufig als vorderes Zuführgerät in Kombination mit DM Mehrzylinder-Hydraulikkegelbrechern eingesetzt, um komplette Zuschlagstoff-Brechanlagen für eine kontinuierliche und stabile Mittel- und Feinzerkleinerung von Hartgestein zu bilden.
Mehr erfahren über den DM Mehrzylinder-Hydraulikkegelbrecher: https://dongmeng-global.com/products/zsw_vibrating_feeder_series/

Infos

  • 1188 Feng Liang Lu, Feng Xian Qu, Shang Hai Shi, China, 201411
  • Shanghai Dongmeng Road and Bridge Machinery Co., Ltd