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#Neues aus der Industrie
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Zertifizierte Rauchgasabsaugung für automatisiertes Schweißen: die TBH TFS-Serie
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Automatisiertes Schweißen verändert die industrielle Produktion - von höherem Durchsatz bis hin zu gleichbleibender Qualität. Aber es gibt einen versteckten Nebeneffekt: Schweißdämpfe
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Selbst in automatisierten Zellen werden gesundheitsrelevante Partikel erzeugt, von denen viele kleiner als 1 µm sind - genau der Größenbereich, der die natürlichen Filter des Körpers umgehen und tief in die Atemwege eindringen kann.
In der Tat wird in den technischen Unterlagen des TBH darauf hingewiesen, dass Schweißrauch aus gefährlichen Partikeln unter 1 µm besteht und dass die beim Schweißen entstehende Rauchkonzentration nach den Technischen Regeln für Gefahrstoffe als krebserregend gilt. Das macht die professionelle Rauchgasabsaugung zu einem wichtigen Thema in der heutigen Automatisierungslandschaft.
Unter diesem Artikel können Sie sich ein Video ansehen, das einen automatisierten Schweißprozess zeigt, der durch ein zertifiziertes Absaugkonzept unterstützt wird. Warum automatisiertes Schweißen immer noch eine zertifizierte Absaugung benötigt
Ein häufiges Missverständnis: "Der Prozess ist automatisiert, also ist das Risiko weg." In Wirklichkeit entstehen in automatisierten Schweißzellen immer noch Expositionspunkte - beim Be- und Entladen, bei der Nacharbeit, bei Inspektionen, bei der Wartung und bei der Filterwartung. Und da die Partikel so klein sind, können sie in der Luft verbleiben und sich im Arbeitsbereich ausbreiten, wenn sie nicht wirksam erfasst werden.
Der TBH-Katalog weist ausdrücklich darauf hin, dass beim automatisierten Schweißen extrem feine, zum Teil krebserregende Partikel freigesetzt werden und dass W3-gekennzeichnete, DGUV-zertifizierte Absauganlagen, die nach N ISO 21904-1/-2 geprüft sind, einen wirksamen Schutz bieten, der den Anforderungen der deutschen TRGS 528 entspricht.
Was bedeutet "zertifiziert" in der Praxis: EN ISO 21904, W3 und Staubklasse H
Bei der Auswahl einer Absauganlage für die Schweißautomation ist "starke Absaugung" nur ein Teil des Kriteriums. Die wichtigere Frage ist: Kann die Schutzleistung der Anlage nachgewiesen und dokumentiert werden?
Die Dokumentation des TBH verweist auf international anerkannte Rahmenwerke:
- Geprüft nach ISO 21904 (W3) und DIN EN 60335-2-69 Anhang AA (Staubklasse H) zur zuverlässigen Filterung von feinem Schweiß- und Laserrauch sowie gefährlichen Stäuben
- Bestätigt durch das IFA und gelistet in der IFA-Positivliste" nach TRGS 528; Systeme tragen W3- und DGUV-Siegel
Warum W3 wichtig ist: Schweißrauch ist mit extrem kleinen Partikeln verbunden, und die W3-Klassifizierung ist mit einer sehr hohen Abscheideleistung verbunden. Der W3-Erklärer des TBH weist darauf hin, dass die W3-Filtration bei den entsprechenden Anwendungen einem Abscheidegrad von > 99 % entspricht, und empfiehlt, die Wirksamkeit der Filter mindestens einmal jährlich zu überprüfen.
Die Lösung: TBH TFS-Serie für automatisierte Schweißumgebungen
Die TBH TFS-Serie wurde für industrielle Prozesse entwickelt, bei denen ein zertifizierter Schutz erforderlich ist - insbesondere dort, wo die Automatisierung die Einschaltdauer des Lichtbogens und die Aerosolbildung erhöht.
Konfigurierbar für reale Schweißzellen
Automatisierte Schweißvorrichtungen sind selten identisch. Das TFS-Ökosystem unterstützt praktische Add-ons wie:
- Absaugarmsysteme für eine flexible Erfassung in der Nähe der Schweißquelle
- Funkenlösch-/Schwerkraftabscheidermodule (wichtig für heiße Partikelbelastungen bei Schweißprozessen)
- Aktivkohle-Option (z.B. für zusätzliche Gas-/Geruchskomponenten je nach Anwendung) - dargestellt für TFS250 Plus mit Aktivkohlefilter (30 L)
Sichere Wartung: kontaminationsarmer Filterwechsel
In der Automation ist Wartungszeit Produktionszeit. Aber Wartung muss auch sicher sein - vor allem, wenn es um gefährliche Stäube geht.
Das TBH beschreibt ein patentiertes, kontaminationskontrolliertes Filterwechselkonzept, bei dem der Ansaugbereich während des Wechsels verschlossen bleibt, was sich besonders für gefährliche Prozesse empfiehlt.
Integration in automatisierte Umgebungen
Für den zertifizierten "W3"-Betrieb muss laut Katalog ein Signalmodul mit Volumenstromüberwachung (oder gleichwertige kundenseitige Funktionen) eingesetzt werden - ein relevanter Punkt für automatisierte Schweißlinien, bei denen Überwachung und Dokumentation zur Compliance gehören.
Praktische Checkliste: Was bei der automatisierten Schweißentnahme zu beachten ist
Wenn Sie eine automatisierte Schweißzelle planen oder aufrüsten, sollten Sie diese kurze Checkliste verwenden:
1. Erfassungsstrategie: Können Sie nahe an der Quelle (Arm/Leitung) absaugen und die Ausbreitung von Dämpfen vermeiden?
2. Zertifizierung: Wurde die Leistung gemäß EN ISO 21904-1/-2 geprüft und mit den W3-Anforderungen für Schweißrauch in Einklang gebracht?
3. Brand- und Funkenschutz: Benötigen Sie einen Funkenlöscher/Schwerkraftabscheider je nach Prozessintensität?
4. Handhabung von Filtern: Ist der Filterwechsel so ausgelegt, dass Exposition und Staubfreisetzung reduziert werden?
5. Überwachung und Dokumentation: Werden der Luftstrom und die Betriebsbedingungen überwacht, um einen sicheren und vorschriftsmäßigen Betrieb zu gewährleisten? Erfahren Sie mehr über die TBH TFS-Serie: