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#Neues aus der Industrie

Absaugung bei Laserreinigung: Emissionen direkt am Prozess erfassen

Bei der Bearbeitung von Metalloberflächen entstehen Rauch, feine Partikel und je nach Anwendung auch Funken.

Laserreinigung entfernt Rost, Lackrückstände, Metalloxide oder andere Anhaftungen gezielt von Metalloberflächen. Das Verfahren wird unter anderem in der Fertigung, im Werkzeugbau und in der Oberflächenvorbehandlung eingesetzt. Es arbeitet präzise. Gleichzeitig entstehen beim Abtrag jedoch Emissionen, die nicht unkontrolliert in den Arbeitsbereich gelangen sollten.

Wenn gebündelte Laserenergie auf eine Oberfläche trifft, werden unerwünschte Schichten gelöst, verdampft oder abgetragen. Dabei können Rauch, feine und ultrafeine Partikel sowie je nach Prozess auch Funken entstehen. Welche Emissionen auftreten, hängt vom Material, der Beschichtung, den Prozessparametern und der Laserquelle ab. Edelstahl, Werkzeugstahl, Aluminium, lackierte Bauteile oder oxidierte Oberflächen können deshalb unterschiedliche Anforderungen an die Absaugung stellen.

Die Absaugung bei Laserreinigung sollte frühzeitig in die Prozessplanung einbezogen werden. Entscheidend ist die Erfassung möglichst nah an der Entstehungsstelle. Je früher Rauch und Partikel aufgenommen werden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich im Arbeitsbereich verteilen oder auf Maschinen, Bauteilen und Oberflächen ablagern.

Eine passende Lösung besteht nicht nur aus der Filter- und Absauganlage. Auch Erfassungselement, Luftvolumenstrom, Filterausstattung, Luftführung und Zubehör müssen zur Anwendung passen. Bei offenen oder teiloffenen Prozessen können eine Absaughaube, ein geeignetes Erfassungselement oder eine anwendungsbezogene Einhausung sinnvoll sein.

Bei bestimmten Anwendungen können zusätzlich Funken oder heiße Partikel entstehen. In solchen Fällen sollte der Einsatz eines Funkenlöschers geprüft werden. Welche Ausführung geeignet ist, hängt vom Luftvolumenstrom und vom konkreten Anwendungsfall ab. Deshalb sollte ein Funkenlöscher immer gemeinsam mit der Filter- und Absauganlage betrachtet werden.

Ein normaler Staubsauger ist für professionelle Laserprozesse keine geeignete Lösung. Laserreinigung erzeugt keine gewöhnliche Verschmutzung am Boden, sondern luftgetragene Emissionen direkt im Bearbeitungsbereich. Diese müssen gezielt erfasst, geführt und gefiltert werden.

Für Anwendungen wie die Laserreinigung auf Metalloberflächen kann eine TFS 250 mit passendem Erfassungselement eine geeignete Lösung sein. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Erfassung, Luftführung, Filtertechnik und Zubehör. Die Anlage muss nicht nur Luft bewegen, sondern die entstehenden Emissionen möglichst direkt an der Quelle erfassen und zuverlässig filtern.

Laserreinigung und Absaugung gehören deshalb zusammen. Wer Laserreinigung industriell einsetzt, sollte den konkreten Prozess individuell bewerten und die Absaugung von Anfang an mitplanen.

Infos

  • Heinrich-Hertz-Straße 8, 75334 Straubenhardt, Germany
  • TBH GmbH