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#Produkttrends
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OZ1.2MA2 Ozonsensor zur Überwachung und Steuerung der Ozonkonzentration
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Für die Mineralwasserproduktion
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# Fallstudie: Ozonüberwachung und Prozessoptimierung
## I. Hintergrund des Falles
Ein Mineralwasserwerk verwendet einen **UF + RO** Aufbereitungsprozess mit Grundwasser und Ozon-Desinfektion. Sie verwendet den **OZ1.2 Ozonsensor** von DABECO mit einem Messumformer eines Drittanbieters zur Echtzeitüberwachung. Der Bereich von 0,005-2,000 ppm, der 4-20-mA-Ausgang, die hohe Auflösung und die breite pH-Toleranz des Sensors entsprechen dem erforderlichen Kontrollbereich von 0,1-0,5 ppm.
## II. Störungsphänomene
Während der Inbetriebnahme:
- Der Ozongehalt stieg auf 0,5 ppm an und fiel dann innerhalb von 10 Minuten unter 0,1 ppm.
- Die Labortitration stimmte mit dem Sensortrend überein, Gerätefehler ausgeschlossen.
- Eine stabile Kalibrierung konnte aufgrund der schwankenden Werte nicht abgeschlossen werden.
## III. Fehlersuche
Die vollständige Inspektion bestätigte, dass der Sensor, die Installation, der Durchfluss, der Druck und die Verbrauchsmaterialien in Ordnung waren.
Das Problem lag in der **hohen Alkalität des UF-Wassers**, das schnell mit Ozon reagiert. Das ursprüngliche Verhältnis von 8:2 UF:RO verursachte einen übermäßigen Ozonverbrauch. Nach der Umstellung auf **2:8 UF:RO** sank die Alkalinität und die Ozonkonzentration stabilisierte sich.
## IV. Lösung und Optimierung
- Festsetzung des UF:RO-Verhältnisses auf **2:8** zur Kontrolle der Alkalinität (50-60 mg/L).
- Der Durchfluss wurde bei 20-25 L/h gehalten, um ein stabiles Ansprechen des Sensors zu gewährleisten.
- Geschlossener Regelkreis über 4-20 mA: Start des Ozons unter 0,1 ppm, Stopp über 0,25 ppm.
- Kalibriert unter stabilen Bedingungen; Fehler innerhalb von ±2%.
- Regelmäßige Wartung: Membrankappe alle 6 Monate, Elektrolyt alle 3 Monate.
## V. Zusammenfassung
Der OZ1.2-Sensor bietet stabile, hochpräzise Ozonmessungen bei niedrigen Konzentrationen. Bei abnormalen Messwerten sollten zunächst Probleme mit dem Sensor und dann mit dem Prozess und der Wasserqualität ausgeschlossen werden.
Bei der Produktion von Grundwasser-Mineralwasser ist die Optimierung des UF-RO-Verhältnisses der Schlüssel zu einer stabilen Ozonkontrolle. Mit dem OZ1.2-Sensor und dem geschlossenen Regelkreis wird eine zuverlässige Wasseraufbereitungsleistung erzielt.