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#Messen & Events
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Automa Chem 2026
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Automa Chem beleuchtet wichtige Trends, die chemische Innovationen vorantreiben
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Da KI, autonome Labore und digitale Zwillinge die chemische Forschung neu gestalten, versammelt die Automa Chem 2026 vom 26. bis 27. Oktober Branchenführer in Berlin, um praktische Strategien für die Integration dieser Technologien zu definieren, Einblicke in die Umsetzung in der Praxis auszutauschen und in einer Sonderveranstaltung die Agenda für die nächste Ära der F&E-Innovation festzulegen.
Die F&E-Landschaft der chemischen Industrie im Jahr 2026 ist von einem großen Widerspruch geprägt: Während die Nachfrage nach nachhaltigen Materialien, kreislauffähigen Formulierungen und beschleunigten Wegen zur Markteinführung von Arzneimitteln so hoch ist wie nie zuvor, stoßen traditionelle Entwicklungsmodelle an ihre strukturellen Grenzen.
Die Überführung einer neuen patentierten Chemikalie oder eines fortschrittlichen Materials in den kommerziellen Maßstab dauert immer noch durchschnittlich 5–7 Jahre, wobei die F&E-Kosten die Inflation kontinuierlich übersteigen. Der Druck wird noch verstärkt durch sich wandelnde regulatorische Rahmenbedingungen in Bezug auf Emissionen, PFAS-Beschränkungen und Kreislaufwirtschaftsvorgaben, die der frühen Entwicklungsphase neue Compliance-Anforderungen auferlegen.
Gleichzeitig sind die meisten F&E-Daten der chemischen Industrie nach wie vor isoliert oder unstrukturiert, was den Einsatz von KI, prädiktiver Modellierung und Zusammenarbeit einschränkt. In Kombination mit veralteter Infrastruktur, langwierigen Skalierungszyklen und einem Fachkräftemangel verlangsamt dies die Innovation – was F&E-Verantwortliche dazu veranlasst, einen messbaren ROI aus digitalen Investitionen zu fordern.
Als Reaktion darauf stellen Chemiehersteller, Pharmaunternehmen und Technologieanbieter von einer schrittweisen Digitalisierung auf eine integrierte, KI-gesteuerte Forschung und Entwicklung um.
Autonome Labore, generatives Design und digitale Zwillinge wandeln sich von Pilotprojekten zu Kernprozessen. Dennoch bleibt die Skalierung dieser Tools über komplexe Pipelines hinweg – bei gleichzeitiger Gewährleistung von Datenintegrität, Compliance und Systemkompatibilität – eine erhebliche Herausforderung.
Vor diesem Hintergrund bringt die „Automa Chem 2026“ Branchenführer, Wissenschaftler und Digitalingenieure zusammen, um die praktische Integration dieser Technologien anzugehen. Die Veranstaltung wird gemeinsam von Evonik mit Unterstützung von WACKER, Covestro, LyondellBasell und Worley als regionale Partner ausgerichtet und konzentriert sich auf Umsetzungsroadmaps, Daten-Governance und funktionsübergreifende Zusammenarbeit.
Zu den Kernbereichen des Geschäftsprogramms gehört die F&E-Sitzung, in der im Mittelpunkt steht, wie digitale Werkzeuge Entdeckungszyklen verkürzen, das Scale-up risikoärmer gestalten und Forschung und Entwicklung von einer Kostenstelle in einen Wachstumsmotor verwandeln – geleitet von Branchenexperten, darunter:
Jose Seoane, Technologieberater bei Repsol – selbststeuernde Labore für die Produktentdeckung;
Dr. Dennis Krause, Programmmanager für digitale F&E bei Covestro – KI und Simulation für Werkstoffe;
Dr. Miriam Mathea, Global Scientific Discipline Lead Cheminformatics bei BASF – KI-gesteuerte Automatisierung der Cheminformatik;
Alexis Torreele, Direktor für Prozesse und Technologie bei Worley – digitale Werkzeuge für die Skalierung von Technologien;
Dr. Ewa Gajewska, Leiterin des Produktmanagements für SYNTHIA® bei Merck – digitale Lösungen für Synthese und Wirkstoffforschung.
Die Zukunft der chemischen Forschung und Entwicklung gehört den Unternehmen, die integrierte, datengesteuerte
Arbeitsabläufe skalieren. Die Automa Chem 2026 schließt diese Lücke durch Fachvorträge und strukturiertes Networking – zukunftsorientierte Diskussionen und Technologie-Matchmaking, bei denen F&E-Führungskräfte und Lösungsanbieter ihre Roadmaps aufeinander abstimmen und die Markteinführungszeit verkürzen.