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#Neues aus der Industrie
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eralytics kündigt einen Durchbruch bei der Analyse flüssiger Abfälle an:
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Das neue Prüfverfahren ASTM D8606 für die eraflash-Serie wurde offiziell veröffentlicht
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Wir freuen uns sehr, bekannt geben zu dürfen, dass die neue Standardprüfmethode ASTM D8606 von ASTM International offiziell bestätigt und veröffentlicht wurde. Diese Standardprüfmethode legt das Verfahren zur Bestimmung des endlichen Flammpunkts von flüssigen Abfällen unter Verwendung eines Modified Continuously Closed Cup (MCCCFP)-Prüfgeräts fest, das in einem Temperaturbereich von –25 °C bis 90 °C arbeitet.
Dieser Meilenstein bestätigt die MCCCFP-Methode, die von der von eralytics entwickelten eraflash-Flammpunktmessgeräteserie genutzt wird. Dies führt zu einem zertifizierten und äußerst vorteilhaften Ansatz für die Analyse der Entzündbarkeitseigenschaften von flüssigen Abfällen, einschließlich Entsorgungsstoffen, Produkten außerhalb der Spezifikation und Materialien, die bei Notfalleinsätzen geborgen werden.
Warum heben sich ASTM D8606 und MCCCFP von herkömmlichen Methoden ab?
Die Prüfung flüssiger Abfälle auf ihren Flammpunkt kann schwierig und gefährlich sein, vor allem weil die genaue Zusammensetzung und Flüchtigkeit der Abfälle oft unbekannt sind. Die eraflash-Flammpunktprüfgeräte, die den neu bestätigten Standard ASTM D8606 nutzen, bieten gegenüber herkömmlichen Prüfmethoden mehrere Vorteile:
• Maximale Sicherheit ohne offene Flamme: Herkömmliche Flammpunktprüfgeräte wie Pensky-Martens-Prüfgeräte (ASTM D93) arbeiten oft mit einer offenen Flamme, was bei der Prüfung hochflüchtiger oder unvorhersehbarer flüssiger Abfälle ein erhebliches Risiko darstellt. Im Gegensatz dazu wird die Probe bei der MCCCFP-Methode in einer durchgehend geschlossenen Kammer entzündet, wodurch die Brandgefahr im Labor drastisch reduziert wird.
• Minimales Probenvolumen: Herkömmliche Methoden erfordern oft große Mengen an Probenmaterial. Das neue Standardverfahren benötigt für die Prüfung lediglich 2 ml Probe, was einen geringeren Entsorgungsaufwand bedeutet.
• Durchgehend geschlossene Becherkonstruktion: Die Probe wird in eine geschlossene, nicht versiegelte Prüfkammer mit einem Gesamtvolumen von 7 ml gegeben, um sicherzustellen, dass flüchtige Stoffe vor der Zündprüfung nicht leicht entweichen und zu ungenauen Flammpunktergebnissen führen können.
• Hochgradig kontrollierte Zündung und Erfassung: Das Verfahren nutzt einen elektrischen Hochspannungslichtbogen zur Zündung und erfasst den Flammpunkt durch Überwachung eines augenblicklichen Druckanstiegs im Inneren der Prüfkammer, wodurch die Erfassung äußerst präzise und unabhängig von der Beobachtung der Flamme erfolgt.
Mit der Einführung von ASTM D8606 verfügen Laboratorien, die sich mit Umweltanalytik und Abfallwirtschaft befassen, nun über ein standardisiertes, von Natur aus sichereres und hocheffizientes Verfahren zur Durchführung entscheidender Brandrisikobewertungen.