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#Produkttrends
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Technologie trifft auf Umweltbewusstsein:
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Schielein optimiert die Sand- und Kieswäsche mit dem Dekanter von Flottweg
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Kies und Sand – unscheinbare Materialien von großer Bedeutung: Ob im Gartenbau, im Straßen- und Tiefbau oder als Bestandteil von Beton – Zuschlagstoffe wie Kies und Sand sind für die Bauindustrie unverzichtbar. Schielein Kies + Beton hat sich genau auf diese Rohstoffe spezialisiert und liefert sie in einer breiten Palette von Qualitäten und für vielfältige Anwendungsbereiche. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung spielen in den Geschäftsaktivitäten des Unternehmens eine immer wichtigere Rolle, während gesetzliche Anforderungen neue Herausforderungen an die bestehenden Prozesse stellen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat Schielein einen geschlossenen Wasserkreislauf eingeführt – unterstützt durch die moderne Technologie des Flottweg-Dekanters, der eine effiziente und umweltfreundliche Wasseraufbereitung ermöglicht.
Renaturierung aktiv gestalten
Schielein Kies + Beton wird derzeit in der dritten und vierten Generation geführt. Geschäftsführer Ludwig Schielein leitet das Unternehmen gemeinsam mit seinen beiden Kindern, Julia Hecke-Schielein und Ludwig Schielein. Renaturierung, Artenschutz und Nachhaltigkeit liegen dem Unternehmen sehr am Herzen: Einerseits gewinnt Schielein Sand und Kies als wichtigen Rohstoff für die Bauindustrie; andererseits verwandelt es ehemalige Rohstoffgewinnungsgebiete aktiv in artenreiche Naturräume. „Naturschutzanforderungen haben bei der Renaturierung oberste Priorität. Unser oberstes Anliegen ist es, der Natur mehr zurückzugeben, als wir ihr entnehmen“, erklärt Julia Hecke-Schielein. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, eine Symbiose aus Sand- und Kiesgewinnung, Artenvielfalt und lokaler Erholung zu schaffen und so einen Mehrwert für die gesamte Region zu generieren.“
So funktioniert es: Sand- und Kiesgewinnung bei Schielein
Nachdem der Rohkies aus den Gruben und Tagebaustätten gewonnen wurde, wird er im Kieswerk aufbereitet. Dies ist ein wichtiger Schritt, damit Sand und Kies anschließend für ihren jeweiligen Verwendungszweck eingesetzt werden können. Das Material wird zunächst gewaschen, gesiebt und sortiert. Insbesondere beim Waschvorgang des Rohmaterials fällt viel Waschwasser an, das vom Unternehmen anschließend entsprechend aufbereitet werden muss. Viele Jahre lang nutzte Schielein hierfür Absetzbecken. „Früher hatten wir einen offenen Wasserkreislauf“, erklärt Robert Niedermeier, Betriebsleiter bei Schielein Kies + Beton. „Das bedeutet, dass das Waschwasser in ein Absetzbecken geleitet und dort gespeichert wurde. Dieser Teich wurde ein- bis zweimal im Jahr ausgebaggert, und der Schlamm wurde dann in andere Teiche umgelagert.“ Das Ausbaggern der Absetzbecken war ein besonders arbeitsintensiver und zeitaufwändiger Prozess. Zudem war der Wasserverbrauch des Unternehmens für den Waschprozess sehr hoch.
Vom offenen zum geschlossenen Wasserkreislauf mit dem Dekanter von Flottweg
Aufgrund einer behördlichen Auflage entschied sich Schielein schließlich, seinen offenen Wasserkreislauf umzustellen, und entschied sich anschließend für eine Hochleistungszentrifuge von Flottweg für den neuen, geschlossenen Wasserkreislauf. Seitdem wird das anfallende Waschwasser mit einem Dekanter aufbereitet. Das Prozesswasser wird gereinigt und die Feststoffe werden abgetrennt, sodass sie anschließend separat entsorgt werden können.
Bei der Suche nach einer technischen Lösung für einen geschlossenen Wasserkreislauf prüfte Schielein verschiedene Optionen. Die Wahl fiel letztendlich auf den Dekanter, da er nur geringen Personalaufwand erfordert und einfach zu bedienen ist. Auch die Einbindung der Zentrifuge in den bestehenden Prozess verlief reibungslos: „Die Einführung des Dekanters wurde gemeinsam mit Flottweg frühzeitig geplant und schließlich umgesetzt. Während der Installation wurden wir kontinuierlich von Flottweg-Technikern unterstützt“, beschreibt Werksleiter Niedermeier die Umstellung des Prozesses.
Insbesondere ist eine spürbare Reduzierung des Wasserverbrauchs zu verzeichnen. Dadurch kann das zurückgewonnene Prozesswasser wiederverwendet werden. Zudem wird für den Gesamtprozess kaum Nachfüllwasser benötigt. Der Dekanter benötigt zudem deutlich weniger Platz als das Absetzbecken. Zusammenfassend erweist sich die Zentrifuge als die richtige Lösung für den Prozess: „Wir haben geringen Wartungsaufwand, minimalen Verschleiß, einen geringeren Energieverbrauch und die Anlage läuft einfach problemlos“, betont Geschäftsführer Ludwig Schielein.
Robustheit durch Verschleißschutz
Ein wesentliches Merkmal der Flottweg-Dekanterzentrifugen ist ihre Langlebigkeit – selbst bei abrasiven Materialien. Die Spiralen sind mit Siliziumkarbid gepanzert, einem der härtesten Werkstoffe auf dem Markt. Zudem sorgen Siliziumkarbid-Buchsen für minimalen Verschleiß an kritischen Stellen der Maschine. Dadurch kann die Zentrifuge auch das Waschwasser aus Sand und Kies zuverlässig und kontinuierlich verarbeiten.
Wichtig für die Entscheidungsfindung: die Testphase
Durch die Umstellung auf einen geschlossenen Wasserkreislauf musste Schielein einige Anpassungen am Prozess vornehmen, zudem waren bauliche Maßnahmen erforderlich. Aus diesem Grund war es für Geschäftsführer Ludwig Schielein wichtig, die Machbarkeit in einer Testphase zu prüfen. „Letztendlich konnten wir folgende Fragen beantworten: Was kann die Zentrifuge leisten? Welchen Schlamm produziert sie? Wie können wir diesen Schlamm am Ende entsorgen? In dieser Hinsicht war die Testphase für uns von unschätzbarem Wert, um die grundlegenden Parameter festzulegen. Am Ende hatten wir großes Vertrauen darin, das System wie geplant zu realisieren.“ Mit der Testmaschine konnte Schielein simulieren, wie sich ein geschlossener Wasserkreislauf verhalten könnte.
Die Ergebnisse der Testphase wurden anschließend von Schielein analysiert und entsprechend beprobt. Sowohl das Prozesswasser als auch der Schlamm wurden untersucht, um sicherzustellen, dass die gewünschten Parameter erfüllt sind. Die Qualität des zurückgewonnenen Wassers war besonders wichtig, um sicherzustellen, dass es im Prozess wiederverwendet werden kann. Gleichzeitig mussten bestimmte Parameter bei der Schlammprobenahme erreicht werden. Die Testphase dauerte etwa drei Tage, während derer Testtechniker von Flottweg vor Ort Unterstützung leisteten.
Das Know-how von Flottweg überzeugt
Rückblickend ist Schielein zufrieden mit der Entscheidung für den Umstieg auf einen geschlossenen Wasserkreislauf sowie mit dessen Umsetzung gemeinsam mit Flottweg als Lösungsanbieter. „Wir haben festgestellt: Was auch immer Flottweg sich vornimmt, das wird auch genau so umgesetzt. Es ist diese Kompetenz, die wir besonders schätzen“, erklärt Geschäftsführer Ludwig Schielein. Dieses Vertrauen in die technische Kompetenz von Flottweg und die hervorragende Partnerschaft während der gesamten Projektphase waren entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Umsetzung. Insbesondere die Testphase vor der endgültigen Umsetzung ermöglichte es, die grundlegenden Parameter realistisch einzuschätzen und das System optimal an die betrieblichen Anforderungen anzupassen.
Mit der neuen Anlage verbindet Schielein erfolgreich Umweltverantwortung und Wirtschaftlichkeit und liefert damit ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie moderne Technologie und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können. Die Umstellung zeigt, dass nachhaltige Lösungen nicht nur möglich, sondern auch praktikabel und zukunftsweisend sind.