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#Neues aus der Industrie
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Industrielle Lösungen für die Infrarot-Wärmebildtechnik in Windkraftanlagen
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Berührungslose, Echtzeit- und präzise Temperaturüberwachungslösung für erneuerbare Energien
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Als wichtiger Pfeiler der globalen Energiewende ist die Windenergie auf dem Vormarsch. Bei den ersten Windturbinen und Umspannwerken fehlt es jedoch häufig an umfassenden Temperaturüberwachungssystemen. Ungewöhnliche Temperaturanstiege in Komponenten wie Bremsscheiben, Getrieben und Kabelverbindungen lassen sich nur schwer rechtzeitig erkennen, was das Risiko von Anlagenausfällen und Brandgefahren erhöht. Darüber hinaus sind herkömmliche manuelle Routineinspektionen kostspielig und ineffizient, so dass es schwierig ist, die Wartungsanforderungen des Betriebs von verteilten Windkraftanlagen zu erfüllen.
Um dieses Problem zu beheben, ermöglicht die Infrarot-Wärmebildtechnologie eine berührungslose, Echtzeit- und präzise Temperaturüberwachung, die eine wetterunabhängige Überwachung von Windturbinen und Hochspannungsanlagen in Umspannwerken ermöglicht.
Ohne Änderungen an bestehenden elektrischen Systemen nutzt diese Lösung eine intelligente Frühwarnplattform, um Temperaturtrends von Schlüsselkomponenten zu analysieren, Anomalien genau zu erkennen und Fernwarnungen auszugeben. Dies senkt die Wartungskosten erheblich und erhöht gleichzeitig die Zuverlässigkeit der Anlagen. Durch die Einrichtung eines umfassenden Temperaturüberwachungssystems verbessert die Wärmebildtechnik nicht nur die Effizienz der Betriebsführung von Windkraftanlagen, sondern legt auch den Grundstein für ein zukünftiges unbemanntes intelligentes Management.
Anwendung der Infrarot-Wärmebildtechnik in Windkraftanlagen
1. Echtzeit-Überwachung von Windturbinenblättern
Die Rotorblätter von Windkraftanlagen sind im Langzeitbetrieb einer Vielzahl von Kräften ausgesetzt, darunter Wind- und Zentrifugalkräfte, was sie anfällig für strukturelle Defekte wie Oberflächenrisse und Delamination macht. Bestehende Überwachungsmethoden stützen sich jedoch hauptsächlich auf manuelle Inspektionen in großer Höhe, UAV-Fotografie oder hochauflösende Kameras, die nur den äußeren Zustand der Rotorblätter erkennen können und keine wirksame Frühwarnung für Rotorblattausfälle oder -brüche aufgrund von abnormalen Temperaturen bieten.
Um die Überwachungsgenauigkeit zu erhöhen, kann eine Infrarotkamera an der Halterung des Windgeschwindigkeitssensors außerhalb der Turbinengondel installiert werden, um kontinuierlich Echtzeit-Infrarotbilder und Temperaturdaten der Blätter zu erfassen und so eine Fernüberwachung zu ermöglichen. Das Wartungspersonal kann auch tragbare Infrarot-Wärmebildgeräte für Routineinspektionen verwenden und Infrarot-Datenanalysesoftware kombinieren, um den Zustand der Rotorblätter genau zu beurteilen, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und das Risiko von Anlagenausfällen wirksam zu verringern.
2. Inspektion von Hauptkontakten in Netzanschluss-Schaltanlagen
Das Verkleben der Hauptkontakte in den Netzanschluss-Schaltanlagen von Windkraftanlagen ist eine der Hauptursachen für Brände in Windkraftanlagen. Dieses Risiko ist besonders hoch bei Anlagen, die seit mehr als 10 Jahren in Betrieb sind, da alternde Schaltanlagen unter einer verminderten Lichtbogenlöschfähigkeit und starker elektrischer Korrosion der Hauptkontakte leiden.
Um die Sicherheit zu erhöhen, können Infrarot-Wärmebildkameras in der Nähe der Hauptkontakte in der Schaltanlage installiert werden, um Temperaturänderungen kontinuierlich zu überwachen und Wärmebilddaten zu sammeln. Wenn die Temperatur eines Kontakts stark ansteigt oder den normalen Schwellenwert überschreitet, löst das System einen Alarm aus, um frühzeitig vor potenziellen Risiken zu warnen und so die Wahrscheinlichkeit von Brandvorfällen wirksam zu verringern.
3. Erkennung von Hauptwellenbremssystemen
Beim Bremsen mit hoher Geschwindigkeit erzeugt das Hauptwellenbremssystem einer Windkraftanlage erhebliche Hitze. Überhöhte Temperaturen können zu Turbinenbränden führen, doch die meisten Turbinenkonstruktionen verfügen derzeit über keine Temperaturüberwachung der Bremssysteme, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.
Um dieses Risiko zu mindern, können Infrarot-Wärmebildgeräte in der Nähe der Hauptwellenbremse installiert werden, um Temperaturdaten in Echtzeit zu erfassen. Wenn die Temperaturen die Warnschwelle überschreiten, löst das System einen Alarm aus. Bei Turbinen, die mit automatischen Brandschutzsystemen ausgestattet sind, kann diese Lösung auch Brandbekämpfungsmaßnahmen einleiten, um Brandgefahren wirksam zu verhindern und die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit von Windkraftanlagen zu erhöhen.
4. Erkennung von Generatorgehäusen
Während des Langzeitbetriebs kann es bei Windturbinengeneratoren aufgrund von übermäßiger Belastung, Lagerverschleiß oder schlechter Wärmeableitung zu einer abnormalen Erwärmung kommen, die zu Ausfällen oder sogar zur Verschrottung der Anlage führen kann, was wirtschaftliche Verluste und Sicherheitsrisiken mit sich bringt. Herkömmliche kontaktbasierte Thermoelement-Überwachungsmethoden sind nicht in der Lage, die Temperatur des Generatorgehäuses umfassend zu erfassen, was dazu führt, dass sie nicht erkannt werden, und auch bei der Verdrahtung und Wartung eine Herausforderung darstellt.
Um die Überwachungseffizienz zu verbessern, kann eine Wärmebildkamera an einer Säule oder Halterung in der Nähe des Generators montiert werden, um eine vollständige Abdeckung der Gehäuseoberfläche zu gewährleisten und gleichzeitig einen Überwachungsabstand von mindestens 50 cm einzuhalten. Wenn die Temperatur einen voreingestellten Schwellenwert überschreitet, löst das System automatisch einen Alarm aus und sendet Benachrichtigungen an das Backend, um das Managementpersonal zu alarmieren, damit es Anomalien umgehend untersuchen und einen stabilen Betrieb der Anlage sicherstellen kann.
5. Erkennung von Getriebe und Lagern
Das Getriebe in einer Windkraftanlage ist für die Erhöhung der Drehzahl des Windrotors und die Übertragung der Leistung auf den Generator verantwortlich und damit ein kritisches mechanisches Bauteil. Die Lager im Inneren des Getriebes sind Wechselbelastungen ausgesetzt und können nach längerem Betrieb Defekte wie Lochfraß, Risse und Oberflächenabplatzungen aufweisen, was zu einem Ausfall des Getriebes und einer geringeren Effizienz der Stromerzeugung führen kann.
Die Optimierung von Werkstoffen und Wärmebehandlung kann zwar die Lebensdauer verlängern, doch führt der Langzeitbetrieb unweigerlich zu einer Ermüdung der Zahnradoberfläche und zu Lagerrissen. Daher ist die Einrichtung eines wirksamen Überwachungsmechanismus für einen stabilen Betrieb von Windkraftanlagen unerlässlich.
Um dies zu erreichen, kann eine Wärmebildkamera in der Nähe des Getriebes mit Hilfe einer Säule oder Halterung installiert werden, um eine 24/7-Echtzeit-Temperaturüberwachung zu ermöglichen. Durch die Integration mit einer Backend-Netzwerksoftware analysiert das System die Temperaturkurven, um den Fehlerstatus genau zu diagnostizieren. Das System kann mit Alarmschwellen konfiguriert werden, so dass bei der Erkennung abnormaler Temperaturen automatisch Alarme an das Backend weitergeleitet werden, während eine Verknüpfung mit einer Videovorschau der Anomalie zur schnellen Analyse und Fehlerbehebung erfolgt. Dies erhöht die Zuverlässigkeit der Anlage und die Betriebssicherheit.
6. Temperaturüberwachung von Stromkabeln
Kabelausfälle treten in erster Linie an Klemmen und Zwischenverbindungen auf, wobei abnormale Temperaturen ein wichtiger Indikator für den Betriebszustand des Kabels sind. Übermäßige Hitze kann die Effizienz der Stromübertragung verringern und in schweren Fällen zum Schmelzen des Kabels oder zu Brandgefahren führen.
Um diese Risiken zu mindern, kann die TN220 Thermographic Cube Camera an mehreren Überwachungspunkten eingesetzt werden. Ihr kompaktes Design ermöglicht die Installation auf engstem Raum und ermöglicht die Echtzeit-Temperaturüberwachung von Kabeln in Kanälen und Gräben. Das System unterstützt mehrstufige Hochtemperaturalarme, die eine rechtzeitige Warnung vor Temperaturanomalien und eine frühzeitige Benachrichtigung des Betriebs- und Wartungspersonals zur Fehlerprüfung ermöglichen. Dadurch wird das Unfallrisiko wirksam verringert und ein sicherer und stabiler Betrieb des Stromnetzes gewährleistet.
7. Temperaturmessung von Offshore-Windkraftanlagen Verdrehsichere Kabel
Bei Gierbewegungen der Windkraftanlage verdreht sich das Hauptstromkabel entsprechend. Wenn das Verdrehschutzsystem versagt, können das Hauptkabel und die Lichtwellenleiter beschädigt werden. Darüber hinaus können Faktoren wie Ölverschmutzung, die Ansammlung von Ablagerungen, die Alterung der Außenschicht an den Kabelkontakten und die eingeschränkte Wärmeableitung aufgrund der Verdrehung des Kabels zu überhöhten Temperaturen führen, die die Sicherheit des Kabels beeinträchtigen.
Zur Risikominderung kann eine kompakte Würfelkamera eingesetzt werden, die rund um die Uhr eine kontinuierliche Temperaturüberwachung von Schlüsselbereichen wie Kabelkontakten und Verbindungsstellen von Standardkabeln durchführt und in Echtzeit Einblicke in den Betriebszustand des Kabels liefert. Das System erkennt Überhitzungsrisiken genau und ermöglicht eine rechtzeitige Warnung vor Temperaturanomalien, um einen unkontrollierten Wärmestau zu verhindern, der zu Kabelausfällen führen könnte. Dies gewährleistet die Sicherheit und Stabilität der Stromkabel von Windkraftanlagen.
8. Überwachung von Umspannwerken für Windkraftanlagen
Der stabile Betrieb elektrischer Anlagen in Umspannwerken für Windkraftanlagen ist ebenfalls entscheidend für die Windenergieerzeugung. Herkömmliche Erkennungsmethoden beruhen jedoch häufig auf manuellen regelmäßigen Inspektionen, die viele Schwierigkeiten mit sich bringen, wie z. B. eine unzeitgemäße Datenerfassung, eine begrenzte Abdeckung und die Anfälligkeit für menschliche Faktoren. Dies erschwert eine umfassende und genaue Bewertung des Zustands der Anlagen und macht es noch schwieriger, potenzielle Ausfallrisiken effektiv vorherzusagen.
Um diese Einschränkungen zu überwinden und die Effizienz und Sicherheit des Betriebs und der Wartung von Windparks zu verbessern, haben sich moderne Überwachungstechnologien entwickelt. Die Infrarot-Wärmebildtechnik ist eine der fortschrittlichen Methoden, die häufig für die Zustandsüberwachung elektrischer Anlagen in Umspannwerken von Windkraftanlagen eingesetzt werden und eine genaue Identifizierung potenzieller Fehler ermöglichen.
Bei Transformatoren kann die Wärmebildtechnik thermische Anomalien in Komponenten wie dem Hauptgehäuse, dem Ölkonservator, den Durchführungen, den Kühlern und den Steuerkreisen erkennen und so verhindern, dass lokale Überhitzungen die Betriebssicherheit gefährden. Blitzableiter können auf allgemeine oder örtliche Erwärmung überwacht werden, um die Zuverlässigkeit des Blitzschutzsystems zu gewährleisten. Leistungsschalter können auf schlechten Kontakt in externen Anschlüssen, beweglichen und festen Kontakten sowie Zwischenkontakten überwacht werden, wobei auch Teilentladungen und Stromwandlerfehler erkannt werden können. Drosselspulen können auf Überhitzung in internen und externen Anschlüssen, Kurzschlüsse zwischen den Windungen, abnormale Temperaturanstiege in Metallkomponenten und übermäßige Erwärmung der Pfostenisolatoren überwacht werden. Darüber hinaus kann die Wärmebildtechnik eine Überhitzung von Trennschalterkontakten präzise erkennen und so einen langfristig stabilen Betrieb der Anlage sicherstellen.
Durch die kontinuierliche Temperaturüberwachung und die intelligente Frühwarnung reduziert dieses System effektiv das Risiko von Anlagenfehlern und verbessert gleichzeitig die Effizienz und Sicherheit des Betriebs von Windkraftanlagen.
Vorteile der Infrarot-Wärmebildtechnik
Die Infrarot-Wärmebildtechnik bietet erhebliche Vorteile bei der Überwachung von Windkraftanlagen, wie z. B. berührungslose Messung, Echtzeitüberwachung, großflächige Abtastung, vorausschauende Wartung und erhöhte Sicherheit.
Berührungslose Messung: Diese Technologie ermöglicht eine berührungslose Temperaturmessung durch Erkennung der Infrarotstrahlung von Anlagenoberflächen, wodurch Abschaltungen oder Demontagen überflüssig werden und die Inspektion effizienter wird.
Überwachung in Echtzeit: Die Echtzeit-Funktionen ermöglichen es dem Bediener, die Temperaturverteilung zu visualisieren, Anomalien schnell zu erkennen und sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um Geräteausfälle zu verhindern.
Großflächige Abtastung: Diese Funktion gewährleistet eine umfassende Erfassung von Temperaturdaten und ermöglicht die genaue Lokalisierung von Hotspots und anormalen Bereichen, um die Überwachungsgenauigkeit zu erhöhen.
Vorausschauende Wartung: Sie hilft, Anzeichen von Korrosion, Rissen und Verschleiß frühzeitig zu erkennen, wodurch die Lebensdauer der Geräte verlängert und die Wartungskosten gesenkt werden.
Erhöhte Sicherheit: Die Sicherheitsvorteile der Infrarot-Wärmebildtechnik minimieren den direkten menschlichen Kontakt mit der Anlage und vermindern die Risiken, die mit schnell rotierenden Schaufeln oder komplexen Umgebungen verbunden sind.
Umwelt- und Gesundheitsschutz: Da die Technologie keine elektromagnetische Strahlung aussendet, stellt sie keine Gefahr für die Umwelt oder die menschliche Gesundheit dar. Diese Vorteile machen die Infrarot-Wärmebildtechnik zu einem unverzichtbaren Werkzeug für die Wartung und Instandhaltung von Windkraftanlagen.