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#Neues aus der Industrie
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Die Anzugsverfahren werden im Allgemeinen wie folgt klassifiziert
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schraubenanzugsverfahren, Schraubenanzugs- und Vorschubsystem, Elektroschrauber mit Drehmomentkontrolle
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Zu den gebräuchlichen Anzugsverfahren gehören die Drehmomentmethode, die Drehmoment-Winkel-Methode und die Neigungsmethode.
1. Drehmoment-Methode
Die Drehmomentmethode ist ein einfaches Verfahren, das das Anziehen allein durch das Drehmoment steuert und auf der grundlegenden Formel T = k-D-F basiert. Für diese Methode werden nur Standard-Anziehwerkzeuge benötigt. Da jedoch keine Winkelüberwachung vorhanden ist, können Anomalien wie z. B. "falsche Drehmomente" während des Anziehens nicht leicht erkannt werden. Daher eignet sie sich in der Regel nur für normale Schrauben der Güteklasse 10.9 und darunter, die eine relativ hohe Steifigkeit aufweisen. Bei der Anwendung der Drehmomentmethode muss das Spannungsniveau der Schraube innerhalb des Bereichs der elastischen Verformung gehalten werden.
2. Drehmoment-Winkel-Methode
Bei der Drehmoment-Winkel-Methode wird die Schraube zunächst mit einem Anzugsmoment (T) angezogen und dann um einen bestimmten Winkel (A) gedreht - typischerweise ein Vielfaches von 60° oder 90°, um die Gesamtdehnung der Schraube zu kontrollieren und so die Axialkraft präzise zu steuern. Anders als bei der Drehmomentmethode können die Prozessparameter für das Drehmoment-Winkel-Anziehen nur durch spezielle Tests und nicht durch Berechnungen oder Referenztabellen bestimmt werden.
Diese Methode erfordert teure Elektroschrauber mit Drehmoment-/Winkel-Kontroll- und Überwachungsfunktionen sowie Vorentwicklungsprüfgeräte. Diese Geräte steuern nicht nur den Anziehvorgang, sondern überwachen auch den endgültigen Anziehzustand, erkennen Anomalien wie Gewindeinterferenzen, Festfressen, übermäßige oder unzureichende Festigkeit, anormale Verformungen oder Brüche und geben Warnsignale für eine umfassende Qualitätssicherung aus.
Aufgrund der hohen technischen und finanziellen Anforderungen wird die Drehmoment-Winkel-Methode im Allgemeinen für kritische hochfeste Schrauben, wie z. B. Pleuelstangenschrauben, verwendet. Sie kann Schrauben entweder im elastischen oder im plastischen Bereich anziehen, wie in den Abbildungen 1 und 2 dargestellt.
3. Neigungsmethode
Die Steigungsmethode ist eine präzisere Anzugskontrolltechnik, die aus der Drehmoment-Winkel-Methode entwickelt wurde. Dabei wird die Steigung (Drehmomentrate) der Drehmoment-Winkel-Kurve während des Anziehens überwacht. Das Anziehen wird gestoppt, wenn die Steigung auf einen bestimmten Schwellenwert sinkt, was auf ein Nachgeben des Schraubenmaterials hinweist, daher der alternative Name: Fließgrenzenkontrollverfahren. Im Vergleich zur Drehmoment-Winkel-Methode erfordert die Steigungsmethode eine noch höhere Präzision der Ausrüstung.
Historischer und Anwendungskontext
Die traditionelle Anzugsmethode ist die Drehmomentmethode, während die Drehmoment-Winkel-Methode erst nach 1960 entwickelt wurde. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Prinzipien der axialen Vorspannungskontrolle, Komplexität und Präzision können Schraubverbindungen in folgende Kategorien eingeteilt werden:
Standard-Schraubverbindungen (geeignet für das Drehmomentverfahren)
Hochfeste Schraubverbindungen (geeignet für das Drehmoment-Winkel- oder Neigungsverfahren)
In Automobilanwendungen, um ein Gleichgewicht zwischen Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz herzustellen:
Für kritische Motorbefestigungen werden in der Regel hochfeste Schrauben der Güteklasse 12.9 verwendet, die mit einem Drehmoment angezogen werden.
Das Anziehen nach der Drehmomentmethode mit Schrauben der Festigkeitsklasse 10.9 und darunter ist bei Achsen, Getrieben, Fahrwerks- und Karosseriekomponenten üblich.
Da Kfz-Schrauben oft in Gruppen verwendet werden, werden sowohl Drehmoment- als auch Drehmoment-Winkel-Methoden in der Regel mit Stufenanzug oder Sekundäranzug kombiniert, um eine gleichmäßige axiale Vorspannung aller Schrauben zu gewährleisten.
Die elektrischen Anziehwerkzeuge von Danikor erfüllen die aktuellen Anforderungen an die Anzugskontrolle und -überwachung in vollem Umfang und ermöglichen den gleichzeitigen Gruppenanzug aller Zylinderkopfschrauben in Motoren, wodurch die Qualität der Montage sichergestellt und gleichzeitig die Effizienz erheblich verbessert wird.
Die Entwicklung der Schraubtechnik und der Verbindungselemente selbst wird durch die Notwendigkeit der Zuverlässigkeit der Verbindungen und des strukturellen Leichtbaus vorangetrieben und spiegelt die Fortschritte in der Konstruktion der Schraubverbindungen, der Verfahrenstechnik und der Werkstofftechnologie wider.
In der Praxis ist es von entscheidender Bedeutung, zwischen dem Auslegungsdrehmoment, dem tatsächlichen Anzugsmoment und dem Prüfdrehmoment zu unterscheiden, um eine Abstimmung zwischen den Abteilungen für Konstruktion, Fertigung und Qualitätskontrolle zu gewährleisten.