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#Produkttrends
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Ist schneller immer besser für Schraubendreher?
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Industrielle Elektroschrauber, Roboterschrauber, bürstenlose Elektroschrauber
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In der automatisierten Montage und bei manuellen Schraubvorgängen wird die Drehzahl von Schraubenziehern oft als Schlüsselgröße für die Verbesserung der Produktionszykluszeiten angesehen. Viele Menschen glauben das:
Je höher die Drehzahl, desto schneller wird geschraubt und desto höher ist natürlich auch die Effizienz.
In der Montagepraxis trifft diese Aussage jedoch oft nicht zu. Ist schneller wirklich besser, wenn es um Schraubenzieher geht? Die Antwort lautet eigentlich: nicht unbedingt, und es kann sogar nach hinten losgehen.
I. Schraubendreher-Geschwindigkeit ist nicht gleich Montage-Effizienz
Theoretisch kann eine Erhöhung der Schraubendreherdrehzahl zwar die Rotationszeit einzelner Schrauben verkürzen, aber die Montageeffizienz wird nicht allein dadurch bestimmt, "wie schnell er sich dreht" Sie wird vielmehr durch die Stabilität und Erfolgsquote des gesamten Schraubvorgangs bestimmt.
In der Produktionspraxis führen zu hohe Drehzahlen oft zu folgenden Problemen:
Die Schraube dreht sich mit hoher Geschwindigkeit, bevor sie richtig in das Gewinde eingreift, was leicht zu einem Überdrehen führt;
Der anfängliche Gewindeeingriff wird instabil, was zu falsch ausgerichteten Schrauben und abgenutzten Gewinden führt;
Übermäßige Trägheit beim endgültigen Anziehen führt zu einem Überschreiten des Drehmoments;
Infolgedessen kommt es zu häufigen Nacharbeiten, und die Zykluszeiten verlangsamen sich sogar.
Das Endergebnis ist:
Während die Zeit für das einzelne Anziehen sinkt, wird die Gesamtzykluszeit durch Nacharbeit stark verzögert.
II. Wie die Effizienz der Montage verbessert werden kann
Beim Anziehen von Schrauben besteht die primäre Funktion der Schraube darin, eine angemessene Klemmkraft für die angeschlossenen Komponenten zu erzeugen. Bei den tatsächlichen Anziehvorgängen werden jedoch nur etwa 10 % des aufgebrachten Drehmoments in eine wirksame Klemmkraft umgewandelt. Um sicherzustellen, dass die Montagequalität den erwarteten Standards entspricht, können Produktionslinien das Anziehen nicht einfach in einem Schritt abschließen. Stattdessen müssen vernünftige Anzugsstrategien entwickelt werden, die auf der Betriebsumgebung und den Bedingungen der Schraube basieren.
Der Schraubenanzug erfolgt nicht in einem einzigen Schritt, sondern in mehreren Schritten - dies ist die Grundlage für die Entwicklung von Anzugsstrategien.
Um den Anforderungen der praktischen Arbeitsbedingungen gerecht zu werden, erfordern die intelligenten Anziehwerkzeuge von Danikor bei jedem Schritt des Anziehvorgangs unterschiedliche Einstellungen für Drehzahl, Drehmoment und Winkel.
Umgekehrter Gewindeeingriff: Verwenden Sie eine langsame Rückwärtsdrehung, um die Schraube richtig auf das Gewinde auszurichten und in das Loch einzudrehen, um ein Verkanten der Schraube zu verhindern. Das maximale Drehmoment für diese Phase wird im Allgemeinen auf etwa 30 % des Zielwerts eingestellt, und die Dauer sollte nicht zu lang sein.
Gewindeeingriff bei niedriger Drehzahl: Bei niedrigeren Drehzahlen sollte die Schraube 1-2 Gewinde eindrehen. Auf diese Weise wird ein Versatz der Schraube vermieden und die Gefahr des Überdrehens verringert. In der Regel wird eine Drehzahl empfohlen, die leicht über dem Anzugsmoment liegt, oder die auf die Obergrenze des Solldrehmoments eingestellt werden kann.
Schnelles Einschrauben: In dieser Phase wird die Schraube schnell und mit hoher Geschwindigkeit eingedreht, um die Produktionseffizienz zu verbessern. Die Drehzahl wird in der Regel auf den für die Anlage oder den Prozess zulässigen Höchstwert eingestellt.
Annäherung an das Werkstück: Wenn sich die Schraube dem Werkstück nähert, wird die Drehzahl so reduziert, dass sich das Drehmoment allmählich einem kleinen Bruchteil des Sollwerts nähert, um eine stabile und zuverlässige Sitzposition zu gewährleisten.
Endanzug: Nach der Kontaktphase wird der Endanzug durchgeführt. Dieser Schritt wird mit einer niedrigeren Drehzahl ausgeführt, wodurch die Auswirkungen des Drehmoments verringert werden und die Klemmkraft gleichmäßiger und zuverlässiger wird.
Durch die Einstellung verschiedener Drehmoment-, Winkel- und Zeitlimits für jeden Schritt und den Einsatz fortschrittlicher Anzugsstrategien, wie z. B. die Steuerung des Anzugsdrehmoments, können nicht nur abnormale Bedingungen, wie z. B. schwimmende Schrauben und falsch ausgerichtete Schrauben, in Echtzeit überwacht, sondern auch die Effizienz der Montage bei gleichzeitiger Gewährleistung der Präzision verbessert werden. Diese Schritt-für-Schritt-Strategie hilft dabei, die Einstellungen für die verschiedenen Phasen der automatisierten Produktion entsprechend den unterschiedlichen Werkstücken und Zykluszeitanforderungen frei zu kombinieren und so die am besten geeignete Schraublösung zu entwickeln und die Qualität der Endmontage sicherzustellen.