Veröffentlicht am 30.07.2015
Das Schaben ist nichts was man an Berufsschulen erlernen kann. Sukzessive geht das Wissen um diese Tätigkeit verloren. Einige Betriebe versuchen allerdings dieses Wissen wieder aufzubauen. Das Problem nur: es gibt kaum geeignete Schulungen. Das hat man bei Biax erkannt und genau solch eine Schulung veranstaltet. Dafür konnte man mit Richard King eine Ikone des Schabens verpflichten Gerade Vertreter der jüngeren Generation kennen es oft nur aus Erzählungen von älteren Kollegen: das Schaben. Bei dieser sehr kraftaufwändigen Tätigkeit werden von Hand auf den Führungsflächen von Maschinen minimale Vertiefungen im μ-Bereich erzeugt, damit die Maschine eine ausreichende Schmierung erhält und der Trageanteil der Führungen verringert wird. Dadurch wird auch die Standzeit der Maschine deutlich erhöht. Dies gilt insbesondere für Maschinenführungen von Pressen, Bohrwerken sowie Dreh- und Fräsmaschinen. Kleinere Flächen werden oft mit Handschabern bearbeitet. Um bis zu 70 % schneller und weit weniger mühevoll geht es ...
allermeisten Herstellern die unteren Führungsbahnen und oberen Gleitflächen nur noch hochgenau geschliffen. Anschließend wird von Hand oder mit dem ektroschaber der Trageanteil der Lauffläche verringert. Daher konzentriert sich heute das Schaben zu 95% auf den Bereich der Wiederaufbereitung gebrauchter
Werkzeugmaschinen. Das Schaben wird von Generation zu Generation in...