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#White Papers
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Was ist eine Signaldrift bei Gassensoren?
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Was es ist, und was man dagegen tun kann.
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Stellen Sie sich vor, Ihr Heimthermostat zeigt langsam eine etwas andere Temperatur an, als sie tatsächlich ist, obwohl die Raumtemperatur gleich bleibt.
Die Signaldrift in einem Gassensor funktioniert auf ähnliche Weise. Die Messwerte eines Gassensors können im Laufe der Zeit immer ungenauer werden, selbst wenn sich die Konzentration des gemessenen Gases nicht ändert. Das Ausgangssignal des Sensors "driftet" vom korrekten Wert ab, was zu ungenauen Ergebnissen führt. Diese Drift kann je nach Sensor und Umgebung über Wochen, Monate oder Jahre hinweg auftreten. Normalerweise geschieht dies sehr langsam, aber der Effekt wird mit der Zeit immer ausgeprägter.
Wie kommt es zu einer Drift von Sensoren?
Es gibt mehrere Gründe, warum ein Gassensor mit der Zeit an Genauigkeit verliert. Zum Beispiel:
- Zeit: Der Infrarotstrahler und der Infrarotdetektor können ihre physikalischen Eigenschaften mit der Zeit leicht verändern.
- Umweltbelastungen: Wenn der Sensor über einen längeren Zeitraum hinweg unterschiedlichen Temperaturen oder Feuchtigkeitsgraden ausgesetzt ist, kann dies die Leistung des Sensors beeinträchtigen. Raue Bedingungen können die Zuverlässigkeit des Sensors beeinträchtigen.
- Verschmutzung: Staub, Chemikalien oder andere Gase können sich im Inneren des Sensors ansammeln und seine Fähigkeit, genaue Messwerte zu liefern, beeinträchtigen.
- Reinigungsverfahren: Bei Anwendungen wie Inkubatoren kann eine wiederholte Sterilisation dazu führen, dass der Sensor allmählich abdriftet.
Warum spielt die Drift eine Rolle, und wie wird sie gemessen?
Es gibt keinen Sensor, der nicht driftet - aber die Drift kann langfristig zu Problemen führen. Ein Gassensor, der ungenaue Ergebnisse meldet, kann in kritischen Bereichen wie der Überwachung der Luftqualität oder dem Betrieb von medizinischen Geräten ein Risiko darstellen.
Wie wird also die Drift gemessen? Betrachten wir als Beispiel den Micro-Hybrid MicroSENS 180-HS CO₂-Sensor.
Dieser Sensor hat eine spezifizierte Langzeitstabilität von ≤ ±0,2 Vol.-% bei 5 Vol.-% pro Jahr. Dies ist ein ausgezeichneter Wert. Das heißt, wenn der Sensor in einer Umgebung mit genau 5 Vol.-% CO₂ platziert und dort ein Jahr lang unter stabilen Bedingungen belassen wird, kann sich der Messwert des Sensors aufgrund von Drift um bis zu ±0,2 Vol. Mit anderen Worten: Nach einem Jahr könnte der Messwert zwischen 4,8 Vol.-% und 5,2 Vol.-% liegen, auch wenn die tatsächliche Gaskonzentration von 5 Vol.-% CO₂ unverändert bleibt.
Woher wissen wir, ob ein Signal gedriftet ist?
Wenn sich Ihre Messwerte über Wochen oder Monate hinweg langsam verändern, ohne dass sich die Umgebung ändert, könnte dies auf eine langfristige Drift hindeuten. Wenn zum Beispiel die CO₂-Werte in einem gut belüfteten Bereich ungewöhnlich hoch sind, könnte dies auf ein Problem mit der Sensorgenauigkeit aufgrund von Drift hinweisen.
Wie können wir die Genauigkeit der Sensoren aufrechterhalten?
Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, die Signalabweichung zu kontrollieren. Die meisten Gassensoren müssen regelmäßig kalibriert werden. Dabei wird der Sensor "zurückgesetzt", indem er einer bekannten Gaskonzentration ausgesetzt wird und seine Messwerte entsprechend angepasst werden. Die Signaldrift ist ein normaler, unvermeidlicher Teil der Alterung von Gassensoren, aber mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit können Sie dafür sorgen, dass sie genau und sicher funktionieren. Wenden Sie sich für optimale Leistung an die Micro-Hybrid. Unsere Anwendungsexperten helfen Ihnen gerne, unsere Produkte zu verstehen, und unterstützen Sie mit maßgeschneiderten Lösungen für Ihre speziellen Anforderungen.
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