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#White Papers
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Zwei wichtige Schritte tragen dazu bei, dass NDIR-Sensoren zuverlässig arbeiten: die Nullpunktkalibrierung und die Einstellung des Messbereichs.
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Sie treten oft zusammen auf, sind aber nicht dasselbe - und ihre Verwechslung kann zu Sensorungenauigkeiten führen.
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NDIR-Gassensoren (nicht-dispersive Infrarotsensoren) erkennen bestimmte Gase in der Luft. Damit sie so genau wie möglich arbeiten können, müssen sie gelegentlich einer Nullpunkt- und Kalibrierpunktjustierung unterzogen werden.
Was ist eine Nullpunktkalibrierung?
Die Nullpunktkalibrierung gibt dem Sensor einen Ausgangspunkt. Sie legt fest, was der Sensor anzeigt, wenn kein Zielgas vorhanden ist. Während dieses Prozesses wird dem Sensor kein spezifisches Gas angezeigt, nach dem er sucht, und ihm wird gesagt, dass der angezeigte Wert Null ist. So wird sichergestellt, dass der Sensor keine falschen Werte anzeigt, wenn kein Gas vorhanden ist. Im Laufe der Zeit kommt es jedoch selbst beim besten NDIR-Sensor zu einer Drift in der Basislinie, so dass er eine winzige Abweichung von der tatsächlichen Gaskonzentration meldet. Der Sensor ist nicht kaputt - er kann so gut "sehen" wie immer. Er muss nur daran erinnert werden, wo er anfangen soll.
Warum ist die Nullkalibrierung wichtig?
Wenn ein Sensor nicht weiß, wo der Nullpunkt liegt, können seine Messwerte ungenau sein, selbst wenn der Messbereichspunkt gut eingestellt ist. Eine gute Nullpunkteinstellung ist besonders wichtig bei der Messung sehr geringer Gasmengen, bei denen ein kleiner Fehler einen großen Unterschied machen kann.
Was ist eine Messbereichsjustierung?
Die Messbereichseinstellung ist ähnlich, aber anders. Mit der Messbereichseinstellung bringen wir dem Sensor bei, dass er genaue Messwerte liefert, wenn er Gas sieht. Wir zeigen dem Sensor eine Luftprobe mit einer bekannten Menge des Zielgases, z. B. 5000 ppm. Wir sagen dem Sensor, dass die Menge, die er sieht, genau 5000 ppm beträgt. Wenn er später z. B. die Hälfte dieser Menge sieht, wird er den Wert genauer als 2500 ppm registrieren. Dies hilft dem Sensor, die Gaskonzentration korrekt zu messen. Die Kalibrierung kann einfach sein (mit nur einem bekannten Wert) oder detaillierter, mit mehreren Werten des Zielgases, um eine noch genauere Skala zu erhalten.
Was sind Nullgas und Prüfgas?
Das Nullgas wird für die Nullkalibrierung verwendet: Es ist sauber und enthält kein Zielgas. Der Sensor prüft dieses Gas und erkennt seine Grundeinstellung, die kein Gas enthält. Prüfgas wird für die Kalibrierpunktjustierung verwendet: Es enthält eine bekannte Menge des Zielgases. Auf diese Weise wird der Sensor darauf trainiert, genau zu messen. Es ist zu beachten, dass der Benutzer eine Nullpunktkalibrierung durchführen sollte, bevor er eine Messbereichseinstellung vornimmt.
Nullpunktkalibrierung und Kalibrierpunktjustierung: Wie oft sollten sie durchgeführt werden?
Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort, da Sensoren für viele verschiedene Zwecke eingesetzt werden. Es kommt auf den Sensor, seinen Verwendungszweck und die Umgebung an, in der er sich befindet. Der Sensor des einen mag daran interessiert sein, winzige Verschiebungen in den Gaskonzentrationen zu erkennen, während der Sensor eines anderen nur an sehr großen Sprüngen interessiert ist. Einige werden in rauen Umgebungen eingesetzt und benötigen mehr Unterstützung, um genau zu bleiben. In der Regel wird der Messbereichspunkt einmal im Jahr und der Nullpunkt einmal im Monat kalibriert - aber eine Größe ist nicht für alle geeignet. Bei bestimmten Anwendungen wie der Überwachung von Brutkästen erhöhen wiederholte Sterilisationen die Häufigkeit, mit der die Sensoren einer Nullpunktkalibrierung unterzogen werden sollten.
Was ist eine "Clean Air"-Kalibrierung?
Es gibt auch eine andere Art der Kalibrierung, die so genannte "Clean Air"-Kalibrierung. Dabei wird dem Sensor mitgeteilt, dass die ihn umgebende Luft keine (oder eine
(oder eine sehr geringe, bekannte Menge) des Gases enthält, das Sie zu messen versuchen. Dies hat den Vorteil, dass es die kostengünstigere Option ist. Bei diesem Verfahren ist es wichtig, dass der Benutzer den Sensor mit möglichst sauberem Gas umgibt. Für CO₂ bedeutet dies zum Beispiel, dass man sich von Autos oder Menschen fernhalten sollte. Der Sensor muss an diesem Ort mit sauberer Luft bleiben und Zeit haben, sich aufzuwärmen und zu stabilisieren.
Sie können sich jederzeit an Micro-Hybrid wenden, um Ihre Micro-Hybrid-Produkte zu besprechen und herauszufinden, welcher Zeitplan für Sie ideal sein könnte. Die Kenntnis des Unterschieds zwischen diesen beiden Arten von Einstellungen kann Ihrem Sensor helfen, so lange wie möglich so genau wie möglich zu arbeiten.