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#Produkttrends
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Ein Blick ins Toolkit: LUBEChecker, SDT340 im LUBExpert-Modus und LUBExpert ON-GUARD
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Sobald ein Betrieb akzeptiert hat, dass die Schmierung gemessen und nicht geschätzt werden sollte, stellt sich die nächste Frage: Womit soll gemessen werden?
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SDT Ultrasound hat genau auf diesen Bedarf zugeschnitten eine dreistufige Produktfamilie entwickelt – vom einfachen Handgerät für die täglichen Visiten über eine vollwertige Diagnose-Workstation bis hin zu einem vollautomatischen System. Hier erfahren Sie, wie die einzelnen Geräte funktionieren und für wen sie konzipiert sind.
LUBEChecker – präzise Schmierung, vereinfacht
Der LUBEChecker ist das speziell entwickelte akustische Schmiergerät der Einstiegsklasse von SDT. Sein Herzstück ist der LUBESense1-Sensor, ein piezoelektrisches Keramikelement in einem Edelstahlgehäuse, das durch eine Gummiabdeckung geschützt ist und speziell für den rauen Einsatz bei den täglichen Schmierrundgängen entwickelt wurde. Seine Aufgabe ist bewusst eng gefasst: Schließen Sie ihn an das Lager an, verbinden Sie das Sensorkabel mit der Fettpresse und beobachten Sie, wie der Dezibelpegel in Echtzeit sinkt, während Fett aufgetragen wird – und hören Sie in dem Moment auf, in dem der Messwert seinen Tiefpunkt erreicht.
Der LUBEChecker misst die Reibung in Echtzeit. Man beendet das Schmieren in dem Moment, in dem die optimalen Bedingungen erreicht sind. Dies verhindert eine Übersmierung, reduziert die Reibung und sorgt dafür, dass die Lager kühler laufen und länger halten.“ Er ist so konzipiert, dass er nahezu keine Einarbeitungszeit erfordert: „Einfach die Verpackung öffnen, ihn an die Fettpresse anschließen und den Unterschied hören.“
Entscheidend ist, dass der LUBEChecker nicht nur ein Werkzeug für Techniker ist, sondern ein Wegbereiter für das, was wir als „Operator-Driven Lubrication“ (ODL) bezeichnen – Teil einer umfassenderen Philosophie der „Operator-Driven Safety and Reliability“ (ODSR). Anstatt die präzise Schmierung einem kleinen, spezialisierten Zuverlässigkeitsteam vorzubehalten, ist der LUBEChecker dank seiner Einfachheit so konzipiert, dass er objektives, zustandsorientiertes Schmieren direkt in die Hände der Bediener an vorderster Front während ihrer normalen täglichen Rundgänge legt.
Am besten geeignet für: Betriebe, die objektive, wiederholbare Schmierentscheidungen in die Hände jedes Bedieners legen möchten – zu geringen Kosten und mit minimalem Schulungsaufwand.
SDT340 LUBExpert-Modus – wo Zustandsüberwachung und Schmierung endlich zusammenkommen
Der SDT340 LUBExpert-Modus integriert die gesamte Intelligenz des LUBrain-Algorithmus von SDT in den SDT340-Datensammler und schließt damit eine strukturelle Lücke, die seit Jahren in den meisten Zuverlässigkeitsprogrammen besteht: Zustandsüberwachungsteams und Schmierteams verwenden in der Regel separate Werkzeuge, separate Datenbanken und separate Zeitpläne, obwohl sie an genau denselben Lagern arbeiten.
Die Logik dahinter: „Die Zustandsüberwachung bewertet den Zustand, aber die Schmierung sichert ihn … Wenn wir ein Lager mit der Präzision des LUBrain-Algorithmus schmieren, schaffen wir aktiv die Voraussetzungen für seinen langfristigen guten Zustand.“
Auf der Hardware-Seite ist der SDT340 ein leistungsstarkes Gerät. Er nutzt die High-Signal-Resolution-Technologie (HSR) mit einer Messauflösung von bis zu 256.000 Abtastungen pro Sekunde und Erfassungszeiten von bis zu 600 Sekunden – speziell entwickelt, um die Analyse langsam laufender Anlagen (große Getriebe, Ofenlager, Kugelmühlen) zuverlässig zu gestalten – ein Szenario, an dem viele Standardgeräte scheitern. Es verfügt über einen 3,5-Zoll-Vollfarb-TFT-Bildschirm, zwei Sensoreingänge (gleichzeitige Erfassung von Ultraschall und Schwingungen), eine integrierte Infrarot-Temperaturmessung und einen Drehzahlmesser. Mit anderen Worten: Es handelt sich um ein „tragbares Labor“, das Ultraschall, Schwingungen, Temperatur und Drehzahl in einem Durchgang erfasst.
Speziell für die Schmierung ermöglicht der SDT340-LUBExpert-Modus den Teams:
die Organisation von Schmierpunkten innerhalb derselben Anlagenhierarchie, die auch für die Zustandsüberwachung verwendet wird (Werk → Bereich → Anlage → Lagerstelle).
Jeden Punkt mit Fettart, kalibrierter Fettpressenleistung, Drehzahl und genauem Lagertyp zu konfigurieren, wobei diese Daten direkt in die Fehlerberechnungen einfließen.
Geführte Arbeitsaufträge auszuführen, die aus der Software „Ultranalysis Suite 3“ (UAS3) direkt auf das Gerät geladen werden und die Techniker Schritt für Schritt durch jede Route führen.
Erfassung der vollständigen Messhistorie – jeder Messwert, jede Schmierfettmenge, jeder Schmierfettentyp und jeder Schmiervorgang – verknüpft mit derselben Trendlinie wie die Zustanddaten aus Schwingungs- und Ultraschallmessungen.
Ein dokumentierter Fall aus der Praxis zeigt den Nutzen. Bei einem Lager mit einem Außendurchmesser von 1.600 mm in einer Kugelmühle, die sich mit nur 18,6 U/min dreht – einer extrem langsam laufenden, schwer zu diagnostizierenden Anlage –, ermöglichte die Kombination aus regelmäßiger SDT340-Überwachung und dem Einsatz von LUBExpert dem Werk, das Datenerfassungsintervall für die Zustandsüberwachung zu verdreifachen, da die Schmierfettnachfüllung (nun zustandsabhängig statt kalenderbasiert) bereits im gleichen 14-Tage-Zyklus erfolgte, den das Schmierteam zuvor verwendet hatte. Die dadurch frei gewordene Zeit der Spezialisten wurde für eine umfassendere Anlagenabdeckung und gezieltere Analysen genutzt, ohne dass die Erkennungsrate darunter litt.
Am besten geeignet für: Zuverlässigkeits- und Zustandsüberwachungsteams, die Schmierstoffdaten vollständig mit Schwingungs-, Temperatur- und Fehlertrenddaten auf einer vernetzten Plattform integrieren möchten.
LUBExpert ON-GUARD – von der Entscheidungsunterstützung bis zur vollständigen Automatisierung
Während der SDT340 LUBExpert-Modus das Fachwissen eines Technikers mit besseren Daten verbindet, entlastet LUBExpert ON-GUARD den Menschen vollständig aus dem routinemäßigen Entscheidungsprozess. Es ist unsere intelligenteste Schmiersystemlösung, die Automatisierung mit Präzision, Zuverlässigkeit, Einfachheit und Sicherheit verbindet und automatisch für eine optimale Schmierung sorgt, um einen langlebigen, störungsfreien Betrieb rotierender Anlagen zu gewährleisten.
Das System basiert auf dem Präzisionsschmieralgorithmus „LUBrain“, der kontinuierlich akustische Reibungsdaten von fest installierten Sensoren auswertet und die automatische Fetteinspritzung in der richtigen Menge zum richtigen Zeitpunkt auslöst, ohne auf einen planmäßigen Besuch durch einen Mitarbeiter warten zu müssen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der automatische Betrieb im Mittelpunkt steht, während der LUBExpert ON-GUARD die komplexe Aufgabe der Nachschmierung von Lagern übernimmt. Dies reduziert nicht nur den Arbeitsaufwand und die Schmierfettverschwendung, sondern gewährleistet auch eine optimale Maschinenleistung und verbessert die Zuverlässigkeit der Anlagen.
Am besten geeignet für: kritische, schwer zugängliche, gefährliche oder Anlagen mit hohen Folgen – erhöhte Förderbandlager, abgelegene Pumpstationen, Hochtemperaturbereiche –, bei denen eine versäumte manuelle Schmierrunde teuer oder gefährlich zu beheben ist.
Drei Werkzeuge, eine Reifeleiter
Ein wichtiger Aspekt unseres Portfolios ist, dass diese Produkte nicht wirklich Konkurrenten sind. Sie sind Sprossen auf einer Reifeleiter, die ein Werk im Zuge des Ausbaus seines Zuverlässigkeitsprogramms erklimmen kann:
Der LUBEChecker ermöglicht jedem Bediener vor Ort eine zustandsorientierte, objektive Schmierung.
Der SDT340 LUBExpert-Modus integriert diese akustische Methode in einen voll ausgestatteten, datenbankgestützten Workflow zur Zustandsüberwachung und ermöglicht es Ingenieuren, Schmierereignisse mit Schwingungstrends, Temperaturen und historischen Fehlerdaten zu korrelieren.
LUBExpert ON-GUARD automatisiert die wertvollsten oder am schwersten zugänglichen Anlagen vollständig und wendet dabei den LUBrain-Algorithmus kontinuierlich an, ohne auf eine Inspektionsroute zu warten.
Dies spiegelt ein Reifegradmodell wider, das in der Zuverlässigkeitstechnik zunehmend Anerkennung findet: Man beginnt mit Messung und Erfassung, geht dann zu datengestützter Entscheidungsfindung über und schließt schließlich mit gezielter Automatisierung bei den Anlagen ab, bei denen sich der Aufwand lohnt – anstatt zu versuchen, alles auf einmal zu automatisieren.