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#Neues aus der Industrie
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Indien beschleunigt die Stahlproduktion und Metallverarbeitung - ein neues globales Industriezentrum
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Die Entwicklung der SECO/WARWICK-Gruppe in Indien
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In den letzten Jahren hat sich Indien zu einem der sich am dynamischsten entwickelnden Industriezentren der Welt entwickelt. Dieses Wachstum ist vor allem im Bereich der Stahlproduktion und der Metallverarbeitung sichtbar, die zusammen die Grundlage für das Baugewerbe, die Energiewirtschaft und die moderne industrielle Fertigung bilden. SECO/WARWICK, ein führendes Unternehmen und Lieferant von Wärmebehandlungs- und Metallurgieanlagen, kommentiert die neuesten Marktberichte und Entwicklungsperspektiven in Asien.
Stahlproduktion - Rekorde und Ambitionen
Im Jahr 2024/2025 erreichte Indien eine Produktionskapazität von 205 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr und damit das geplante Ziel. Das Land steuert nun auf 300 Millionen Tonnen bis 2030/2031 zu, wie ein Bericht von MP Financial Advisory Services LLP bestätigt. Die Wachstumsrate der indischen Stahlproduktion ist eine der höchsten der Welt: 2016-2024: durchschnittlich +5% pro Jahr (China: 2,76%, Welt: 1,77%). Nach 2020: Beschleunigung auf +8 % pro Jahr, während die chinesische Produktion zu sinken beginnt. Derzeit laufen Projekte zur Ausweitung der Produktionskapazität um weitere 167 Millionen Tonnen bis 2030, wovon 83 % auf den privaten Sektor entfallen. Die Regierung unterstützt die Industrie u. a. durch das PLI-Programm für Spezialstähle[1]
"Letztes Jahr haben wir ein neues Werk in Indien eröffnet. Das Werk umfasst eine Fläche von 4.000 m² und befindet sich in einer Sonderwirtschaftszone in der Nähe von Pune, wo zahlreiche Industrieunternehmen - unsere potenziellen Kunden - ansässig sind. Wir haben diese Investition sehr gut durchdacht, denn Indien ist eines der am schnellsten wachsenden Länder der Welt mit einem enormen Produktionsbedarf. Eine eigene Produktionsstätte vor Ort entbindet uns von der Notwendigkeit, einen kostspieligen Logistik- und Transportweg für unsere Anlagen zu organisieren. Es ist sehr wichtig, dass die Produkte von SECO/WARWICK ihr Qualitätsversprechen einhalten, unabhängig davon, wo sie produziert werden. Deshalb haben wir einen sehr gründlichen und umfangreichen Schulungsprozess durchgeführt, der diese Qualität garantiert", sagte Sławomir Woźniak, CEO der SECO/WARWICK Gruppe.
Metallverarbeitungsmarkt - Stärke in der Vielfalt
Gleichzeitig entwickelt sich der Metallverarbeitungsmarkt dynamisch. Laut Mordor Intelligence wird er zwischen 2025 und 2030 eine durchschnittliche CAGR von 6,38 % erreichen. Er umfasst Stahl, Aluminium und Sondermetalle sowie Dienstleistungen wie Schweißen, CNC, Schmieden oder Gießen. Haupttreiber sind die Ausweitung der inländischen Produktion und ausländische Investitionen - eine wachsende Nachfrage nach industriellen Komponenten; die Entwicklung der Infrastruktur - Stahlbau für Brücken, Eisenbahnen, Gebäude und Stromnetze; der technologische Fortschritt - Automatisierung, Robotik, präzise digitale Systeme - sowie die zunehmende Bedeutung von Aluminium und Speziallegierungen, insbesondere im Transportwesen und in der Luftfahrt.[2]
"Unser großer Vorteil ist die lokale Produktion, unterstützt durch europäische und amerikanische Technologie. Derzeit liefern wir sowohl CAB-Linien (u. a. für Narain Cooling Technologies) als auch die ersten lokal produzierten Vakuumlösungen für die Industrie in Indien. Unsere derzeitigen Produktionskapazitäten erlauben es uns, vier kontinuierliche Lötlinien in einem Zyklus oder 23 Vakuumöfen herzustellen. Die maximale Länge einer in unserem Werk hergestellten CAB-Linie wird 63 Meter betragen. Damit ist der Bedarf selbst der größten Partner gesichert. Meine Aufgabe bei SECO/WARWICK ist es, die Entwicklung der Gruppe sicherzustellen und die vom europäischen und amerikanischen Markt bekannte hohe Qualität auch hier in Indien anzubieten", sagt Arvind Agarwal, der neue Geschäftsführer von SECO/WARWICK Indien.
Indien - auf dem Weg zur industriellen Unabhängigkeit
Beide Sektoren - Stahlerzeugung und Metallverarbeitung - verstärken sich gegenseitig, und ihre Entwicklung ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch strategisch von Bedeutung.
"Die Entwicklung der Stahlproduktion in Indien ist nicht nur eine Frage des Volumens. Es geht um wirtschaftliche Unabhängigkeit, Energiesicherheit und Klimaverantwortung. Wir freuen uns, Teil dieser neuen industriellen Revolution zu sein und unsere Partner in Indien zu stärken", fügte S. Woźniak hinzu.
Dank wachsender Produktion und technologischer Innovationen entwickelt sich Indien zu einem globalen Industriezentrum, das in der Lage ist, die anspruchsvollsten Projekte zu realisieren - von der städtischen Infrastruktur bis hin zur Energie- und Verteidigungsindustrie.
[1] https://gmk.center/en/news/india-has-reached-a-steel-production-capacity-of-205-million-tons-per-year-research/
[2] Marktbericht Indien Metallverarbeitung https://www.mordorintelligence.com/industry-reports/india-metal-fabrication-market?utm_source=openpr