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#Neues aus der Industrie
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Was ist der Unterschied zwischen schrittweisem Anziehen und mehrstufigem Anziehen von Schrauben?
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schrittweises Anziehen der Schrauben, automatisches Schraubsystem, elektrischer Schraubendreher und Vorschubsystem
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In Kernprozessen von Automobilherstellern, wie der Endmontage und der Komponentenfertigung, bestimmt der Schraubenanzugsprozess direkt die Montagequalität und Betriebsfestigkeit des Fahrzeugs. Bei anspruchsvollen Befestigungsszenarien wie Fahrgestellverbindungen, Karosseriestrukturteilen und Antriebssträngen kann der standardmäßige einstufige Anziehprozess die Produktionsstandards nicht mehr erfüllen. Daher haben sich schrittweises Anziehen und mehrstufiges Anziehen als Standardverfahren durchgesetzt. Viele Automobilhersteller und Montageunternehmen verwechseln diese beiden Verfahren leicht, obwohl ihre Betriebslogik, Anwendungsszenarien und Kernfunktionen völlig unterschiedlich sind. In diesem Artikel werden die Unterschiede und Anwendungswerte dieser beiden Anziehverfahren klar analysiert, wobei der Schwerpunkt auf den Anforderungen der Serienfertigung von OEMs liegt.
Lassen Sie uns zunächst das schrittweise Anziehen besprechen. Der Kerngedanke dieses Verfahrens besteht darin, den gesamten Anziehprozess in Segmente zu unterteilen, wobei das Hauptaugenmerk auf der Lösung grundlegender Montageprobleme liegt, wie z. B. Schrauben, die nicht reibungslos mit den Bohrungen fluchten, langsame Zykluszeiten und Drehmomentüberschreitungen. Seine Hauptziele sind Anpassungsfähigkeit und Produktionseffizienz. Dieser Prozess teilt die Abfolge der Schraubvorgänge auf und umfasst in der Regel mehrere Schritte, wie z. B. das Finden des Gewindes mit niedriger Geschwindigkeit, das Einfahren mit hoher Geschwindigkeit, die Erkennung des Einrastens und das endgültige Anziehen mit niedriger Geschwindigkeit.
Die Konstruktionen für die langsame Gewindesuche und die umgekehrte Gewindesuche korrigieren effektiv den Winkel der Schraube, gewährleisten ein reibungsloses Eindringen in das Loch und verhindern ein Querschneiden oder eine schräge Befestigung.
Der Hochgeschwindigkeits-Ablaufmodus verbessert die Betriebszykluszeit erheblich und erfüllt die Anforderungen von OEMs an die Großserienproduktion.
Durch das abschließende Anziehen mit niedriger Drehzahl wird ein sofortiges Überschreiten des Drehmoments wirksam vermieden, wodurch ein Ausreißen des Schraubengewindes und eine Beschädigung des Werkstücks durch Quetschen verhindert wird.
Dieses Verfahren befasst sich in erster Linie mit Passungsproblemen bei der Montage und schafft ein Gleichgewicht zwischen Produktionseffizienz und grundlegender Verriegelungsqualität.
Andererseits besteht die Kernlogik des mehrstufigen Anziehens darin, die Spannungsphasen des Anziehens zu unterbrechen. Sein Hauptziel ist es, Spannungen bei der Montage zu beseitigen, das Nachlassen des Drehmoments zu verringern und die Stabilität der Verbindung zu verbessern. Es wird meist für kritische Verbindungselemente verwendet, die hohen Belastungen und häufigen Vibrationen ausgesetzt sind. Zu den gängigen Praktiken in der Industrie gehören zweistufige oder dreistufige Anziehverfahren, die sich grundlegend vom schrittweisen Anziehen unterscheiden.
Zweistufiges Anziehen: Anziehen mit einem ersten voreingestellten Drehmoment, kurzes Halten zur Stabilisierung und zum Abbau der durch die Montage erzeugten Eigenspannung, dann erneutes Anziehen mit dem standardmäßigen Endanzugsmoment.
Dreistufiges Anziehen (noch strenger): Nach Erreichen des ersten Soll-Drehmoments die Schraube nach einem Standardwinkel umdrehen/lösen, um die Restspannung an den Kontaktflächen und Montagespalten vollständig abzubauen. Abschließend ziehen Sie die Schraube mit dem angestrebten Drehmoment wieder an. Durch dieses Verfahren wird das Risiko einer Lockerung des Drehmoments und einer Lockerung der Schraube während des Betriebs des Fahrzeugs auf lange Sicht erheblich verringert.
Um die Kernunterschiede kurz zusammenzufassen:
Das schrittweise Anziehen konzentriert sich auf einen reibungslosen Prozessablauf, verhindert Überschwingen und erhöht die Produktionskapazität. Es behebt Montagefehler während des Schraubvorgangs.
Das mehrstufige Anziehen konzentriert sich auf den Spannungsabbau, die Drehmomentstabilität und die Vermeidung von Lockerungen. Es löst das Problem des Nachlassens des Drehmoments bei der späteren Verwendung des Produkts.
In der Automobil-OEM-Produktion werden schrittweise Anzugsverfahren häufig für Innenverkleidungen und gewöhnliche Blechteile verwendet. Für kritische Sicherheitskomponenten wie Fahrwerk, Aufhängung und Antriebsstrang werden in der Regel mehrstufige Anzugsverfahren verwendet.
Die Umsetzung von standardisierten Schraubprozessen erfordert professionelle, intelligente Schraubgeräte. Danikor passt sich den Anforderungen der Automobilhersteller an die Serienproduktion an und bietet intelligente Schraubwerkzeuge an, die sowohl schrittweise als auch mehrstufige Schraubvorgänge durchführen können. Die Geräte sind in der Lage, verschiedene komplexe Prozessschritte präzise auszuführen, wie z. B. Gewindesuche, Hochgeschwindigkeits-Einlauf, Winkelumkehr/Lockerung, zeitverzögertes Halten des Drehmoments usw. Der gesamte Prozess wird durch ein automatisiertes Programm gesteuert, wodurch manuelle Bedienfehler vermieden werden. Darüber hinaus unterstützt die Anlage die vollständige Aufzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Prozessdaten und erfüllt somit die strengen Prozesskontrollsysteme der OEMs. Dadurch werden Qualitätsprobleme wie sich lösende Schrauben und instabile Drehmomente wirksam reduziert, was den Automobilherstellern hilft, die Montagequalität zu verbessern und die Effizienz der Produktionslinie zu steigern.