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#White Papers
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Welche Tragfähigkeit sollte Ihr Kettenzug haben?
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Wählen Sie die richtige Tragfähigkeit des Kettenzugs anhand der Gesamtlast, der zulässigen Traglast (WLL) und der tatsächlichen Hebebedingungen aus.
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Die Wahl der richtigen Tragfähigkeit eines Kettenzugs richtet sich zunächst nach der maximalen Last, die Sie heben müssen. Die Nenn-Tragfähigkeit (WLL) des Kettenzugs muss für die gesamte hängende Last ausreichen, nicht nur für das Gewicht des Hauptgegenstands.
Eine einfache Regel lautet:
Erforderliche WLL des Kettenzugs ≥ Gesamthängegewicht
Das Gesamthängegewicht kann sowohl die zu hebende Maschine oder Anlage als auch Kettenschlingen, Schäkel, Spreizbalken und anderes Hebezubehör unterhalb des Hakens umfassen.
Wenn beispielsweise eine Maschine 1.800 kg wiegt und das Hebezubehör weitere 250 kg ausmacht, beträgt die gesamte Hängelast 2.050 kg. Ein 2-Tonnen-Kettenzug würde daher die erforderliche Tragfähigkeit unterschreiten, sodass die nächsthöhere geeignete Tragfähigkeit in Betracht gezogen werden sollte. (TopOneChain)
Gängige Tragfähigkeiten von Kettenzügen sind 0,5 Tonnen, 1 Tonne, 1,5 Tonnen, 2 Tonnen, 3 Tonnen, 5 Tonnen, 10 Tonnen und 20 Tonnen, wobei die verfügbaren Nennlasten je nach Hersteller und Produktreihe variieren. (TopOneChain)
Beim Vergleich der Tragfähigkeiten gilt nicht automatisch: „Größer ist besser“. Ein Kettenzug mit höherer Tragfähigkeit kann auch schwerer und physisch größer sein und mehr Bauhöhe sowie einen höheren Kraftaufwand beim Bedienen erfordern. Das Ziel ist es, eine Nennlast zu wählen, die die vorgesehene Last sicher abdeckt und gleichzeitig für die Installation praktikabel bleibt.
Es ist zudem wichtig, willkürliche Überdimensionierungsregeln zu vermeiden. Eine Last von 2 Tonnen erfordert nicht automatisch einen 4-Tonnen-Kettenzug. Die Auswahl sollte sich nach der vom Hersteller angegebenen zulässigen Tragfähigkeit (WLL), den tatsächlichen Hebebedingungen und den geltenden Anforderungen richten. (TopOneChain)
Denken Sie schließlich daran, dass der Kettenzug nur ein Teil des Hebesystems ist. Auch der Träger, der Laufkatze, der Aufhängepunkt, die Anschlagmittel, die Schäkel und andere tragende Komponenten müssen für die vorgesehene Last geeignet sein.
Der praktische Auswahlprozess lautet:
Maximale Last → Hebezubehör hinzufügen → Gesamte Hängelast berechnen → Nennlast (WLL) auswählen → Das gesamte Hebesystem überprüfen